Elon Musk, Milliardär und Ex-„First Buddy“, wurde zum Tech-Gipfel im frisch aufgehübschten Rosengarten geladen – und sagt mit der Eleganz eines Kalender-Placeholders ab: „Bin eingeladen, kann leider nicht. Schicke einen Vertreter.“ RSVP powered by Ghosting-Lite.
Die Gästeliste liest sich wie ein App-Store-Update: Zuckerberg, Cook, Gates, Pichai, Altman. Musk fehlt – aber sein Avatar kommt. In Washington nennt man das Schrödingers RSVP: abwesend und trotzdem im Raum.
Beziehungsstatus zur Regierung? „Es ist kompliziert.“ Nach dem Sommer-Drama rund um sein Ministerium für „Government Efficiency“ (Effizienz: unklar, Drama: 100 %), Parteidrohungen und einer Ein-Mann-Partei, die bis heute hauptsächlich aus Ankündigungen besteht, folgt nun: zaghaftes Tauwetter.
Der Präsident liefert die Paartherapie in Zitatform: „80 % Supergenie, 20 % Probleme.“ Klingt wie ein Datenblatt für B-Ware: kleine Macken, sonst top. Vize JD Vance flüstert derweil ins Polit-Ohr: „Links wird dich eh niemand liebhaben, komm zurück.“ Boulevard-Titel: „Komm heim, Elon.“
Auf X hat Musk schon mal die Feindseligkeit gedrosselt und reagiert auf White-House-Posts mit 🔥😂. Emoji-Diplomatie: kostengünstig, skalierbar, stets lieferbar.
Historischer Exkurs, der das Ego wärmt: 2021 wurde Musk von Bidens E-Auto-Summit ausgeladen (Tesla ist nun mal nicht gewerkschaftlich). Der Groll ist konserviert wie Raumfahrt-Eis – inklusive Video-Repost und Kampfansage: „Ich starte keine Kämpfe, aber ich beende sie.“ Spoiler: Heute beendet er vor allem Einladungen.
Das Weiße Haus kommentiert die Abwesenheit nicht – Silent Treatment als Regierungsstil. Vielleicht lernt man aus 2021: Wer Musk kränkt, bekommt Jahre später ein Thread-Sequel.
Unterm Strich: Er kommt nicht, aber sein Schatten nimmt Häppchen. Politisch reicht das: Präsenz ohne Verantwortung, Nähe ohne Risiko. Die perfekte Attendance für das Zeitalter der Stellvertreter.
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