Wir haben die aktuelle Bilanz einmal durch einen Steuerberater analysieren lassen:
Guten Tag Herr Bremer,
Vielen Dank für das Einreichen des umfassenden Jahresabschlusses und Lageberichts der Postcode Lotterie DT gGmbH. Die folgenden Punkte bieten eine kritische, aber faire Analyse, strukturiert in zentrale Kategorien. Dabei bewerte ich sowohl Stärken als auch Schwächen und nehme eine wirtschaftlich-professionelle Perspektive ein.
🟢 Positive Aspekte / Stärken
1. Beeindruckendes Umsatzwachstum
- +19 % Umsatzwachstum auf 241,8 Mio. € in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ist bemerkenswert – insbesondere angesichts sinkender Lottospielteilnahme laut Statista.
- Die konsequente Steigerung der Teilnehmerzahlen bestätigt ein erfolgreiches Markt- und Markenmanagement.
2. Hoher Gemeinnützigkeits-Impact
- Über 72,5 Mio. € wurden für soziale Projekte ausgeschüttet, was einem Anstieg um 11,5 Mio. € entspricht.
- Besonders positiv: Der Fokus auf große und kleine Organisationen (z. B. Tafeln, Greenpeace, lokale Bildungsinitiativen) sowie auf unmittelbare Nachbarschaftsförderung erzeugt sozialen Mehrwert und erfüllt den gemeinnützigen Auftrag sichtbar.
3. Klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit
- Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige Vision mit klarer sozialer Mission.
- Die Darstellung der Chancen durch das Gemeinschaftskonzept ist glaubwürdig und kommunikativ stark.
4. Ordnungsgemäßer Prüfungsvermerk
- Keine Einwendungen durch PwC: Bilanz, GuV und Lagebericht sind den handelsrechtlichen Vorgaben entsprechend erstellt und geben ein zutreffendes Bild der Lage.
🔶 Kritische Beobachtungen / Schwachstellen
1. Anhaltend hohe Verluste und bilanzielle Überschuldung
- Der Jahresfehlbetrag hat sich auf -27,7 Mio. € verdoppelt.
- Der kumulierte Verlustvortrag beträgt 126,4 Mio. € – dies ist betriebswirtschaftlich besorgniserregend, auch wenn durch Darlehen und Patronatserklärung formal keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt.
- Das operative Geschäftsmodell ist nach wie vor nicht profitabel – es subventioniert sich durch Konzerndarlehen.
🔎 Kritisch: Der Break-Even scheint trotz Wachstums weiterhin in weiter Ferne zu liegen. Ein belastbarer Plan zur Ergebniswende wäre im Lagebericht wünschenswert gewesen.
2. Starker Rückgang der liquiden Mittel
- Liquide Mittel sind um -73 % gesunken auf nur noch 6,4 Mio. €.
- Die Liquiditätskennzahl I. Grades beträgt nur noch 23,4 % (Vorjahr 81 %) – das ist niedrig und risikobehaftet, auch wenn ausreichende Rückstellungen und frisches Darlehenskapital vorhanden sind.
🔎 Hinweis: Dies deutet auf einen hohen Mittelabfluss bei gleichzeitig begrenzter Flexibilität im kurzfristigen Bereich hin – möglicherweise bedenklich bei konjunkturellen Schwankungen oder Förderverzögerungen.
3. Hohe Abhängigkeit vom Gesellschafter
- Die Fortführungsprognose basiert auf einer Patronatserklärung und Konzern-Darlehen von insgesamt 100 Mio. € mit Fälligkeit 2028.
- Es besteht eine hohe strukturelle Abhängigkeit vom Mutterkonzern Novamedia – dies reduziert die finanzielle Eigenständigkeit erheblich.
🔎 Frage der Nachhaltigkeit: Wie lange ist Novamedia bereit, ein defizitäres Geschäftsmodell in Deutschland zu stützen?
4. Hoher Anstieg der betrieblichen Aufwendungen
- Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 50,5 Mio. € auf 78,3 Mio. € (+55 %), u. a. durch stark wachsende Marketing- und Kundenbindungskosten.
- Auch der Personalaufwand wuchs um über 13 % bei einem Zuwachs von nur 11 % bei den Mitarbeitenden.
🔎 Frage: Wie effizient sind diese Ausgaben? Es gibt keinen Kosten-Nutzen-Vergleich, keine ROI-Darstellung für Kampagnen oder Personalwachstum.
5. Keine Aussagen zur Rentabilität je Los / pro Teilnehmer
- Trotz detaillierter Aufschlüsselung fehlt ein Hinweis auf die Deckungsbeiträge einzelner Geschäftsbereiche oder Vertriebskanäle.
- Auch eine Kennzahl wie Cost per Acquisition (CPA) oder Customer Lifetime Value (CLTV) wäre sinnvoll, um die Wirtschaftlichkeit des Modells besser zu bewerten.
6. Zinsbelastung durch Konzerninterne Finanzierung
- Zinsaufwendungen stiegen von 255 T€ auf 2,7 Mio. € – das ist eine Verzehnfachung.
- Ursache: höhere Darlehenssumme und konzerninterne Verzinsung.
🔎 Kritisch zu hinterfragen ist, ob die Verzinsung marktüblich ist oder intern höher angesetzt wurde, um Ergebnisverlagerung innerhalb des Konzerns zu ermöglichen.
🧾 Zusammenfassung & Fazit
| Kriterium | Bewertung |
|---|---|
| Umsatzentwicklung | 🔹 Sehr positiv (stabiles Wachstum trotz Krisen) |
| Sozialer Impact | 🔹 Hoch, glaubwürdig, gut dokumentiert |
| Ergebnisentwicklung | 🔸 Klar negativ (Verdopplung des Jahresfehlbetrags) |
| Liquiditätslage | 🔸 Schwäche durch starken Rückgang der Mittel |
| Strukturelle Abhängigkeit | 🔸 Hoch durch Konzernfinanzierung |
| Transparenz & Reporting | 🔹 Hohes Niveau, aber keine Rentabilitätskennzahlen |
| Wirtschaftlichkeit (Effizienz) | 🔸 Fraglich bei Marketing & Personalaufwand |
📌 Empfehlungen (aus betriebswirtschaftlicher Sicht)
- Langfristige Rentabilitätsstrategie entwickeln, z. B. durch:
- Break-Even-Plan
- Effizienzkennzahlen pro Maßnahme
- Reduzierung der Zinslast oder Umwandlung des Darlehens in Eigenkapital
- Liquiditätsmanagement verbessern:
- Aufbau von Rücklagen zur Krisenvorsorge
- Cashflow-Stresstests mit Szenarienplanung
- Operative Effizienz erhöhen:
- Detaillierter Nachweis, wie stark z. B. Marketingausgaben zur Teilnehmerbindung und Umsatz führen
- Benchmarking der Personalkosten
- Stärkere Eigenkapitalbasis prüfen:
- Optionale Kapitalerhöhung aus dem Konzern
- Umwandlung eines Teils der Darlehen in Eigenkapital zur Reduktion der bilanziellen Überschuldung
- Kommunikationserweiterung zur Wirkungsmessung:
- Wirkungsberichte der unterstützten Projekte mit Kennzahlen
- Storytelling + Zahlenmix zur Nachvollziehbarkeit für Öffentlichkeit und Stakeholder
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Rechnungslegung / FinanzberichteUnternehmensregister
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Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Datum: 04.02.2025Sprache: Deutsch
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Postcode Lotterie DT gGmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der GesellschaftDie Postcode Lotterie DT gGmbH veranstaltet die Deutsche Postcode Lotterie. Die erste Ziehung der gemeinnützigen Soziallotterie, die sich für Mensch und Natur einsetzt, fand im Oktober 2016 statt. Die Deutsche Postcode Lotterie ist eine in Deutschland lizensierte Soziallotterie, die ihre Einnahmen aus dem Losverkauf erzielt. Die erforderliche staatliche Genehmigung wurde – mit Wirkung für alle Bundesländer – am 27. November 2015 erteilt. Zuständige Glücksspiel-Aufsichtsbehörde war das Ministerium für Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz. Mit Bescheid vom 28. Juni 2022 wurde die Genehmigung durch das zu diesem Zeitpunkt zuständige Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz bis 30. Juni 2027 verlängert. Zum 1. Januar 2023 wurde die Glücksspielaufsicht von der neuen, gemeinsamen Glücksspielaufsichtsbehörde der Länder (GGL) in Halle (Sachsen-Anhalt) übernommen. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021, der in Deutschland den rechtlichen Rahmen für die zugrundeliegende Genehmigung und das Glücksspiel bildet, macht genaue Vorgaben zur Aufteilung der Erlöse. Entsprechend dieser Vorgaben werden neben den Gewinnausschüttungen an die Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie auch die Förderungen vorgenommen. Bei uns sind dies ausweislich der Lizenz Förderprojekte aus den Bereichen Chancengleichheit, Natur- und Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. So konnten seit der ersten Ziehung der Lotterie bis zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres bereits mehr als 5.000 Projekte und mehr als 249 Mio. Euro für Projekte in der Nähe der Teilnehmenden und in ganz Deutschland gefördert werden. Ein unabhängiger Beirat unter Vorsitz von Prof. Dr. Rita Süßmuth und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger entscheidet über die Bewilligung der gemeinnützigen Förderungen. Das Konzept der Postcode Lotterie ist einzigartig, denn die Teilnehmenden spielen mit ihrem Postcode. In Deutschland setzt sich dieser zusammen aus der Postleitzahl des Wohnorts und einem Kürzel aus zwei Buchstaben für die Straße. Bei der Deutschen Postcode Lotterie gibt es tägliche, wöchentliche und monatliche Gewinner*innen. Einmal im Monat entscheidet ein Los, auf welchen Postcode der Monatsgewinn fällt. Gleichzeitig gewinnen auch die Teilnehmenden in der jeweiligen Postleitzahl. Die monatlichen Gewinnausspielungen erfolgen basierend auf allen teilnehmenden Losen. Der Preisplan wird jeden Monat garantiert ausgespielt, womit eine Jackpotbildung nicht möglich ist. Das Konzept der Postcode Lotterien gibt es auch in anderen Ländern und ist weltweit einzigartig: Sie ist die einzige Soziallotterie, bei der die Teilnehmenden zusammen mit ihren Nachbar*innen gewinnen und zugleich Gutes tun. Das Konzept ist etabliert: Seit 1989 gibt es die Postcode Lotterie in den Niederlanden, danach folgten Schweden, Großbritannien, Deutschland und Norwegen. Dank des Engagements der Lotterieteilnehmenden wurden seit 1989 weltweit mehr als 13,5 Milliarden Euro für gute Zwecke zur Verfügung gestellt1. Insgesamt gehört die Novamedia/Postcode Lottery Group zu einem der größten privaten Fördermittelgeber der Welt. Die Anteile an der Novamedia Holding B.V. sind vollständig im Besitz einer Stiftung, der Stichting de Novamedia Fundatie. Die Postcode Lotterie DT gGmbH gehört zur Novamedia/Postcode Lottery Group und teilt die Grundprinzipien und deren Mission. Novamedia ist ein soziales Unternehmen und der festen Überzeugung, dass die Welt von starken gemeinnützigen Organisationen profitiert. Die Mission ist es durch Wohltätigkeitslotterien zu einer besseren Welt beizutragen. Die Postcode Lottery Group ist Erfinderin und Eigentümerin des Postcode Lotterie Formats, und Inhaberin zahlreicher Marken. B. WirtschaftsberichtI. Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 war geprägt von Unsicherheiten durch anhaltende und neu entfachte Kriege, Pandemienachwirkungen, einer weiterhin hohen Inflation sowie den extremen Energiepreiserhöhungen vor allem in der ersten Jahreshälfte; letztere werden auch in den kommenden Monaten durch die notwendigen Kürzungen im Bundeshaushalt vordergründig in den Bereichen Strom und Benzin beeinflusst.2 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr (+1,9% Steigerung). Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der COVID-19 Pandemie, war das BIP 2023 wie auch im Vorjahr um 0,7 % höher.3 Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 bei +5,9% (Vorjahr +6,9%).4 Treibende Faktoren hierbei waren die Bereiche Energie und Nahrungsmittel, also essenzielle Bereiche des täglichen Verbrauchs. Sowohl die Anzahl der regelmäßig Lotto oder Toto spielenden, als auch die der gelegentlich Lotto oder Toto spielenden Personen, ist in 2023 um 4,4% (respektive 4,3%) gesunken.5 Dass sich dieser Trend nicht vollumfänglich auf den gesamten deutschen Lotteriemarkt übersetzen lässt und ebenfalls keine generelle Aussage über die wirtschaftliche Entwicklung dort angesiedelter Unternehmen zulässt, wird anhand zweier Faktoren deutlich: zum einen zieht der Deutsche Lotto- und Totoblock für das Jahr 2023 auf Basis eines Umsatzanstiegs von 2,9% auf insgesamt 8,2 Milliarden Euro eine positive Bilanz6, zum anderen konnten wir als Soziallotterie zum wiederholten Male ein starkes Wachstum bei den Teilnehmendenzahlen sowie Umsatzerlösen verzeichnen. II. Geschäftsverlauf Trotz eines schwierigen Marktumfeldes ist die Deutsche Postcode Lotterie im siebten Jahr in Folge in Bezug auf Umsatzerlöse und Teilnehmendenzahlen gewachsen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Umsatzerlöse sind in 2023 um 38,6 Mio. Euro auf 241,8 Mio. Euro gestiegen und liegen damit 19,0% über den Umsatzerlösen des Vorjahres (203,2 Mio. Euro), somit konnte das geplante Wachstum im Vorjahresplan („deutlich steigende Umsätze“) im Wesentlichen erreicht werden. Die Akquise von neuen Teilnehmenden im Jahr 2023 konnte stark gesteigert werden. Die Kündigungsquoten waren das ganze Jahr durchweg moderat. Das im vorjährigen Lagebericht prognostizierte Jahresergebnis 2023 konnte im Wesentlichen erreicht werden. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Die im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Mittel für satzungsgemäße gemeinnützige Zwecke lagen bei 72,5 Mio. Euro und damit 11,5 Mio. Euro über dem Vorjahr (61,0 Mio. Euro). Diese werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Aufwendungen für soziale Projekte gezeigt. Die Aufwendungen für Gewinne an die Teilnehmenden (Prizes) lagen mit 72,6 Mio. Euro 11,6 Mio. Euro über dem Vorjahr (61,0 Mio. Euro). Das Verhältnis der Aufwendungen für Gewinne sowie der Aufwendungen für soziale Projekte, als auch die Lotteriesteuer entsprechen den gesetzlichen Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrages 2021. Die Lotteriesteuer beträgt wie im Vorjahr 16,7% der Umsatzerlöse. Die Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 89,4 Mio. Euro und sind im Vergleich zum Vorjahr (60,2 Mio. Euro) aufgrund weiteren Aufbaus an Personal, Optimierung von Kundenanforderungen und Investitionen in die technische Infrastruktur sowie Kosten für Kundenbindungsmaßnahmen und Teilnehmendengewinnung um 29,2 Mio. Euro gestiegen. Ziel ist es die Summe für die Förderung gemeinnütziger Organisationen in Deutschland möglichst schnell zu erhöhen und den Bedarf an Service gegenüber den Teilnehmenden und vor allem ebensolcher Projekte und gemeinnütziger Organisationen zu gewährleisten. Die Anzahl der Mitarbeiter*innen zum Jahresende wuchs um 11,4% auf 186 Mitarbeiter*innen (Vorjahr 167). Insgesamt verschlechtert sich der Jahresfehlbetrag in Relation zu den gestiegenen Aufwendungen dank umgehend erzielter Investitionsrendite um vergleichsweise geringere 14,5 Mio. Euro auf -27,7 Mio. Euro (Vorjahr -13,2 Mio. Euro). Dank neuer Teilnehmenden konnte ein höherer Umsatz erwirtschaftet werden, welcher ebenfalls die Summen, die an gemeinnützige Zwecke und an Gewinnen ausgeschüttet werden konnte, signifikant erhöht hat. Finanzlage Aufgrund der monatlichen Spielrunden und dem Geschäftsmodell ist ein regelmäßig eingehender Geldfluss gewährleistet. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von -27,2 Mio. Euro erzielt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -0,4 Mio. Euro, während der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 10,0 Mio. Euro beträgt. Die Aufwendungen für Gewinne, für soziale Projekte sowie für die Lotteriesteuer wurden zum Stichtag vollumfänglich bezahlt; einzig solche sozialen Projekte, bei denen wir noch auf die Bereitstellung aller notwendigen Unterlagen warten, konnten noch nicht ausgezahlt werden. Neben einer Patronatserklärung der Konzerngesellschaft Novamedia B.V., Amsterdam / Niederlande, wurde eine Darlehensvereinbarung mit der Gesellschafterin Novamedia Deutschland GmbH, Düsseldorf, über 100 Mio. Euro geschlossen, um zu wachsen und den größtmöglichen Impact für gemeinnützige Projekte in Deutschland zu generieren. Die Fälligkeit ist am 31. Dezember 2028. Somit weist die Gesellschaft zwei externe Instrumente aus, mit denen nicht nur die Fortführung, sondern auch der Bestand der Unternehmenstätigkeiten gewährleistet ist. Die Liquidität ersten Grades basierend auf den liquiden Mitteln und den kurzfristigen Verpflichtungen zeigt eine Quote von 23,4% (Vorjahr 81,0%). Die Liquidität für kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen liegt vor. Vermögenslage Die Markteintrittskosten setzen sich wie folgt zusammen: durch das gezeichnete Kapital in Höhe von 25.000 Euro, die bestehenden Verlustvorträge in Höhe von 98,7 Mio. Euro (Vorjahr 85,5 Mio. Euro) sowie den Jahresfehlbetrag im Jahr 2023 in Höhe von 27,7 Mio. Euro, weist die Gesellschaft insgesamt einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 126,4 Mio. Euro (Vorjahr 98,6 Mio. Euro) aus. Aufgrund der unter der Finanzlage beschriebenen Faktoren besteht trotz der bilanziellen Überschuldung keine Bestandgefährdung. Es wird außerhalb des Konzerns keine Fremdfinanzierung in Anspruch genommen. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 11,5 Mio. Euro auf 140,4 Mio. Euro. Folgende Bilanzposten weisen eine wesentliche Veränderung zum Vorjahr auf:
Die Entwicklung der Bilanzposten und somit der Vermögenslage spiegelt die Erhöhung des Geschäftsvolumens im Vergleich zum Vorjahr wider. Die Minderung der liquiden Mittel ist stichtagsbezogen und resultiert zum einen aus zügigeren Auszahlungen an Projektträger vor dem 31. Dezember 2023 dank verbesserten Prozesses, und zum anderen aus den erhöhten Aufwendungen zwecks weiteren Aufbaus an Personal, Optimierung von Kundenanforderungen und Investitionen in die technische Infrastruktur sowie Kosten für Kundenbindungsmaßnahmen und Teilnehmendengewinnung. Der Bilanzposten der sonstigen Vermögensgegenstände betrifft im Wesentlichen im Erstattungsvorgang befindliche Abzugsteuerzahlungen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 1,7 Mio. Euro in 2023 und beinhaltet im Wesentlichen bereits entstandene Ausgaben, deren Leistungserbringung wir in der Folgeperiode erwarten. Somit ist auch diese Bilanzposition stichtagsbezogen. Die Rückstellungen gingen auf 21,8 Mio. Euro zurück und beinhalten im Wesentlichen die Beträge für auszuzahlende Projekte, die zum Stichtag bereits bewilligt, jedoch noch nicht abgeflossen sind. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der abgerufenen Darlehenssumme gegenüber der Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 10,0 Mio. Euro auf insgesamt 91,8 Mio. Euro zum Stichtag, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,0 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr auf 2,2 Mio. Euro gestiegen sind. Zusätzlich sind die sonstigen Verbindlichkeiten von 3,5 Mio. Euro im Vorjahr um 0,1 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro zurückgegangen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits bezahlte Spieleinsätze für die Ziehung im Januar 2024 und spiegelt durch den Anstieg um 3,8 Mio. EUR auf 21,2 Mio. EUR den positiven Effekt der getätigten Investitionen wider. Gesamtaussage Wir schätzen die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr trotz der schwierigen Gesamtfaktoren wie Inflation, Kriege und die für Bürger*innen und somit unseren Teilnehmenden langfristig herausfordernde Entwicklung im gestiegenen Kostenniveau von Verbrauchskosten in Deutschland als positiv ein. Die Entwicklung der Umsätze entspricht nahezu der anvisierten Prognose aus dem Vorjahr und zeigt insgesamt seit Aufnahme des operativen Spielbetriebs kontinuierliches Wachstum. Aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaft konnten insbesondere die Aufwendungen für soziale Projekte, aber auch die Lotteriesteuer sowie die Gewinnausschüttungen an unsere Teilnehmenden erhöht werden. Somit fühlen wir uns bekräftigt und freuen uns, dass die Investitionen im Geschäftsjahr großen Anteil daran hatten das übergeordnete Ziel für 2023 und darüber hinaus zu erreichen, nämlich die Maximierung der Förderung gemeinnütziger Organisationen in Deutschland. Zu erwähnen sind dabei beispielsweise die Förderung aller Landesverbände der Tafeln in Deutschland mit knapp 4 Mio. Euro, und die Unterstützung von großen gemeinnützigen Organisationen in Deutschland wie Greenpeace, Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, WWF, UNO-Flüchtlingshilfe und Human Rights Watch mit 9,8 Mio. Euro. Darüber hinaus sind aber auch viele kleinere Förderungen wie zum Beispiel von Bildungs-, Menschenrechts-, Umwelt-, Kultur- und vielen sozialen Organisationen sowie Nothilfe wie Flut- oder Flüchtlingshilfe in ganz Deutschland gleichermaßen wichtig. Das Jahresergebnis 2023 entspricht mit unwesentlicher Abweichung der Vorjahresprognose. Durch die Darlehensvereinbarung und die Patronatserklärung ist die Fortführung unserer Unternehmenstätigkeit gewährleistet. In Hinblick auf kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sehen wir mit Blick auf die vorhandenen liquiden Mittel kein Liquiditätsrisiko. C. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken entspricht ihrer Wertigkeit. Die Einschätzung der einzelnen Chancen und Risiken basiert auf einem Bewertungszeitraum von mindestens einem Jahr. Der Verlauf eines Geschäftsjahres ist für uns im Wesentlichen davon abhängig, wie effektiv unsere Maßnahmen zur Teilnehmendengewinnung und Kundenbindung sind. In diesem Kontext gibt es für uns – wie für alle anderen Marktteilnehmer – das Risiko, dass Werbeeinschränkungen im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 in der Zukunft noch weiter um sich greifen und somit unser Marketing und unseren Vertrieb erschweren. Die Bundesländer haben sich auf zwei Evaluierungen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 verständigt, die zum einen zum Jahresende 2023 und zum anderen zum Jahresende 2026 anvisiert sind und in Folge zu entsprechenden Änderungen führen können. Zum gegebenen Zeitpunkt gibt es hierfür jedoch keine Anzeichen. Kontinuierlich drängen andere, insbesondere auch illegale Glücksspielanbieter auf den Markt, was gegebenenfalls auch Auswirkungen auf uns haben könnte. Auch bauen die staatlichen Lotterien, welche ein Staatsmonopol haben, ihre Internetpräsenzen massiv aus. Ob und wie sich das auf unser rein digitales Geschäft auswirken wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Wir sehen allerdings aufgrund der Einzigartigkeit unseres Gemeinschaft stärkenden Konzepts und Erhebungen aus anderen Ländern, dass sich Soziallotterien mit staatlichen Lotteriekonzepten ergänzen und insgesamt zu mehr Wachstum führen. Die Erlaubnis zur Durchführung der Lotterie wurde mit dem Bescheid vom 28. Juni 2022 durch das zuständige Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz erteilt und ist auf den Zeitraum 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2027 befristet. Zum 1. Januar 2023 ist die neue Glücksspielaufsichtsbehörde der Länder (GGL) in Halle (Sachsen-Anhalt) für die Glücksspielaufsicht zuständig. Hier gibt es neue Ansprechpartner und Prozessabläufe, die wir nach wie vor kennenlernen, verinnerlichen und unsere Vorgehensweise betreffend optimieren wollen. Nach ersten Zusammenkünften und Korrespondenz schauen wir zuversichtlich auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit. Oberstes Gebot ist es glücksspielrechtliche Vorgaben einzuhalten und unsere Gesellschaft und ihre Struktur bestmöglich hierfür auszurichten. Cyberkriminalität wird ein stetig größeres Risiko. Durch den lokalen Ausbau präventiver Maßnahmen – zusätzliche Mitarbeiter*innen, Audits und Prozessoptimierungen – verfolgen wir das Ziel jederzeit bestmöglich Angriffe vereiteln zu können, beziehungsweise umgehend mit klaren und wirkungsvollen Schritten den Schaden eindämmen zu können. Eingebettet sind wir hierbei in einem weitreichend ausgebauten und zentral im Konzern gesteuerten Risikomanagement. Auch in 2023 gab es eine Vielzahl an Entwicklungen, die die deutsche Bevölkerung vor große Herausforderungen und Ungewissheit gestellt hat: eine nach wie vor nur langsam rückläufige Inflation, Pandemienachwirkungen, Kriege gegen die Ukraine und im Gazastreifen, eine anhaltende Energiekrise. In diesem Kontext erwarten wir für das Jahr 2024 eine anhaltend herausfordernde Wirtschaftslage. Gleichwohl hoffen wir auf eine schnellstmögliche Beruhigung in allen Belangen und blicken auf ein Geschäftsjahr 2024, in dem wir unsere Geschäftsentwicklung positiv prognostizieren. Die Konzerngesellschaft Novamedia B.V., Amsterdam / Niederlande, hat zugesichert die Gesellschaft so zu unterstützen, dass diese jederzeit in der Lage sein wird, ihre finanziellen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Diese Patronatserklärung ist auf einen Zeitraum von 24 Monaten nach Datum der Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 begrenzt. Erklärtes Ziel ist, dass uns die Novamedia B.V., Amsterdam / Niederlande, auch nach dem formalen Ablauf der Zusage die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung stellen wird, damit der Bestand der Gesellschaft mittel- und langfristig gesichert ist. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Risiken der künftigen Entwicklung erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Gesellschaft sieht ihre Chancen insbesondere in der Einzigartigkeit ihres Konzeptes, das den Schwerpunkt auf Stärkung der Gemeinschaft und des Gemeinschaftsgefühls legt, welches offensichtlich im abgeschlossenen Geschäftsjahr großen Anklang bei neu gewonnenen Teilnehmenden gefunden hat: Zusammen gewinnen, Zusammen helfen – ein Credo, welches gerade in der momentanen gesellschaftspolitischen Lage einen gesellschaftlichen Mehrwert bietet. Nachbarschaften und Gesellschaft werden gestärkt und gleichzeitig ist die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen unmittelbar vor Ort sichtbar und spürbar. Dank Postcodenachbarschaftsfeiern, bei denen wir ganze Nachbarschaften und gemeinnützige Organisationen vor Ort in ganz Deutschland einladen zusammen zu feiern, starker Partnerschaften, sowie der Vorstellung und Präsenz auf relevanten Veranstaltungen in ganz Deutschland konnten wir unsere Bekanntheit ebenfalls auf anderen Ebenen ausweiten und den Impact der von uns geförderten und sichtbar gemachten gemeinnützigen Organisationen vergrößern. Weiterhin können durch stetig fortschreitende Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Novamedia/Postcode Lottery Group und der Vereinheitlichung von Prozessen und gemeinschaftlich implementierten Digitalisierungsmöglichkeiten verstärkt Prozesse optimiert und von den Erfahrungen des jeweils anderen profitiert werden. Im kommenden Geschäftsjahr streben wir eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse an, um noch mehr Organisationen in Deutschland fördern zu können. Das Geschäftsjahr 2024 soll eine deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses zeigen. Mit dem kontinuierlichen Wachstum konnten die bestehenden Prozesse innerhalb der Organisation ständig angepasst und optimiert werden und wir werden dies auch in Zukunft weiterhin tun. Hierbei ziehen wir die sich stetig wandelnden und wachsenden Risiken und Gefahren durch Cyber-, Datenschutz- und IT-Risiken durchgehend in Betracht und adaptieren entsprechende Sicherheitsinstrumente. Durch regelmäßige freiwillige und vorgeschriebene externe Prüfungen erhalten wir weitere Sicherheit über ein adäquates operatives Geschäft. Ebenfalls wird unser Gemeinnützigkeitsstatus regelmäßig geprüft. Des Weiteren ist die Postcode Lotterie DT gGmbH in das zentral im Konzern gesteuerte Risikomanagement einbezogen, welches durch regelmäßige Berichterstattung und kontinuierliche Weiterentwicklung zusätzliche Sicherheit generiert. Als Soziallotterie haben wir uns vorgenommen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dank unserer Teilnehmenden gelingt uns das jedes Jahr etwas besser. Unser Ziel ist es, in Deutschland mit unserem einzigartigen Konzept die Gesellschaft zu stärken und nachhaltig einen Impact für alle zu erzeugen. Für all das ist ein fachkundiges und hochmotiviertes Team notwendig. Wir alle geben unser Bestes, um so viele Organisationen und Projekte wie möglich zu fördern und zu begleiten. Damit können wir dem Ursprung der Postcode Lotterien folgen, dass eine gesunde Demokratie ohne eine starke Zivilgesellschaft nicht funktionieren kann.
Düsseldorf, den 25. März 2024 Postcode Lotterie DT gGmbH Friederike Francoise Behrends Michiel Verboven 1 Novamedia B.V., Lotteries for a better world (https://www.postcodelotterygroup.com) Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss1. Jahresabschluss Die Postcode Lotterie DT gGmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 76916). Die Postcode Lotterie DT gGmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung trägt den Besonderheiten einer gemeinnützigen Lotterie Rechnung und wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB entsprechend angepasst. Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses wurde die Reihenfolge der Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung im Berichtsjahr angepasst. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten, Davon-Vermerke sowie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. In der Anlaufphase des Lotteriebetriebs blieben die Gewinnspieleinnahmen noch deutlich hinter den üblichen Markteintrittskosten zurück. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Zur Überbrückung hat die Gesellschaft ein Darlehen bei der Alleingesellschafterin aufgenommen, welches zum Stichtag in Höhe von T€ 91.776 (Vorjahr T€ 81.796) abgerufen war sowie am 12. Januar 2024 eine Patronatserklärung von Novamedia B.V., Amsterdam/Niederlande, erhalten, in der sie unserer Gesellschaft finanzielle Unterstützung, für die auf die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 folgenden 24 Monate zusichert. Aus diesem Grund haben wir den Jahresabschluss gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Aufgrund der Darstellung des Anhangs im Zahlenformat Tausend Euro können vereinzelt Rundungsdifferenzen auftreten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Software beträgt grundsätzlich drei Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres bewertet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt drei Jahre bei Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Mietereinbauten werden mit einer Nutzungsdauer bis einschließlich Dezember 2032 abgeschrieben, was der optional verlängerten Mietdauer gemäß Vertragswerk entspricht. Geringwertige Anlagegüter zwischen € 250 und € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250 werden unmittelbar im Aufwand erfasst. Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Einnahmen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. 3. Erläuterungen zu Bilanzposten – Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Rechnungsabgrenzungsposten Sämtliche Positionen betreffen Leistungen in Höhe von T€ 1.730, die nach dem Stichtag zu erwarten sind. In der Bilanz wurde im Sinne der Vergleichbarkeit das Vorjahr (ursprünglich T€ 0) durch eine Umgliederung in Höhe von T€ 1.050 aus den sonstigen Vermögensgegenständen angepasst, da die Sachverhalte den nun im Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Positionen gleichen. 4. Erläuterungen zu Bilanzposten – Passiva Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr € 25.000. Rückstellungen Die Rückstellungen bestehen in Höhe von T€ 21.795 (Vorjahr T€ 25.007) und betreffen vor allem Rückstellungen für Förderungsauszahlungen in Höhe von T€ 18.607 (Vorjahr T€ 21.782) und Rückstellungen für auszuzahlende Preisgelder und Sachpreise in Höhe von T€ 312 (Vorjahr T€ 1.041). Die restlichen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.876 (Vorjahr T€ 2.184) betreffen größtenteils ausstehende Eingangsrechnungen sowie Rückstellungen für nicht genommene Urlaubstage. Verbindlichkeiten Wie auch im Vorjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 91.829 (Vorjahr T€ 81.796) gegenüber der Gesellschafterin, wovon T€ 91.776 (Vorjahr T€ 81.796) aus Darlehensgewährung mit Fälligkeit zum 31. Dezember 2028 sind. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 53 (Vorjahr T€ 0) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 5. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 485 (Vorjahr T€ 37) sowie Erträge aus der Ausleihung von Mitarbeiter*innen in Höhe von T€ 110 (Vorjahr T€ 254). Es sind € 88,79 Erträge aus Währungsumrechnung enthalten (Vorjahr € 694,71). Erträge aus periodenfremden Anpassungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen (Vorjahr T€ 541). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen in Bezug auf Werbung, Vermarktung und alle weiteren operativen Kosten enthalten. Der Anstieg um T€ 27.807 auf T€ 78.328 (Vorjahr T€ 50.521) ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Aufwendungen für Kundenbindungsmaßnahmen und Teilnehmendengewinnung, sowie den Anstieg von Kosten, die im direkten Zusammenhang mit der gestiegenen Anzahl der Tickets und der Mitarbeiter*innen stehen. Es sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 3,50 (Vorjahr € 3.644,84) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2023 sind Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 2.734 (Vorjahr T€ 255) angefallen. Diese resultieren im Wesentlichen (T€ 2.726; Vorjahr T€ 235) aus den zu zahlenden Zinsen auf Basis der seit 1. Januar 2021 geltenden Version der Darlehensvereinbarung mit der Novamedia Deutschland GmbH und sind somit hauptsächlich gegenüber verbundenen Unternehmen angefallen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten Aufwand aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 2.167 (Vorjahr T€ 3.027). Sie sind in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 1.370) periodenfremd. Der Posten enthält ausschließlich solche Positionen, für die die Gesellschaft nach § 13b Abs. 2 UstG die Steuerschuldnerschaft als Leistungsempfänger selbst übernehmen muss. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von T€ 126.391, der sich aus dem Jahresfehlbetrag von T€ 27.725 und dem Verlustvortrag von T€ 98.666 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Unternehmensgegenstand Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beschaffung von Geldmitteln, insbesondere durch das Veranstalten, Durchführen und Vermitteln von Glücksspielen und Lotterien mit geringem Gefährdungspotential unter Beachtung der einschlägigen Rechtsvorschriften. 8. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Die Angabe der Vergütung unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB, weil nur zwei Mitglieder der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erhalten haben. 9. Arbeitnehmer*innen Im Geschäftsjahr 2023 waren zum Jahresende 186 Angestellte (im Vorjahr 167) und im Durchschnitt 174 Angestellte (im Vorjahr 156) bei der Gesellschaft beschäftigt. Hiervon waren zum Jahresende 4 Personen leitend und 182 Angestellte beschäftigt. 10. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Wir verweisen insbesondere auf die Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Darlehensgewährung. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte in Form von Miet- und Leasingverträgen liegt in der geringeren Kapitalbindung und dem Wegfall eines möglichen Verwertungsrisikos im Vergleich zum Erwerb dieser Vermögensgegenstände. Risiken könnten sich dagegen aus den mittelfristigen Vertragslaufzeiten ergeben, sofern diese Gegenstände künftig nicht mehr genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anhaltspunkte gibt. Außer den oben aufgeführten Verpflichtungen bestehen derzeit keine weiteren außerbilanziellen Geschäfte mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 12. Konzernzugehörigkeit Zum Bilanzstichtag wurden sämtliche Anteile am Kapital der Gesellschaft von der Novamedia Deutschland GmbH, Düsseldorf, Deutschland (HRB 77036) gehalten. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Postcode Lotterie DT gGmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Novamedia Holding B.V., Amsterdam / Niederlande, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Der Konzernabschluss der Novamedia Holding B.V., Amsterdam / Niederlande (kleinster und größter Konsolidierungskreis), in welchen die Gesellschaft einbezogen wird, ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich und wird in der Kamer van Koophandel (KvK 33209523) bekannt gemacht. 13. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Am 12. Januar 2024 wurde für die Gesellschaft eine Patronatserklärung durch die Konzerngesellschaft Novamedia B.V., Amsterdam / Niederlande, unterzeichnet, die sich verpflichtet die Gesellschaft bis zum Ablauf von 24 Monaten nach der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 finanziell zu unterstützen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wird das Darlehen, welches bei der Alleingesellschafterin Novamedia Deutschland GmbH aufgenommen wurde, durch Gesellschafterbeschluss zinsfrei gestellt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Düsseldorf, den 25. März 2024 Postcode Lotterie DT gGmbH Friederike Francoise Behrends Michiel Verboven Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Postcode Lotterie DT gGmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Postcode Lotterie DT gGmbH, Düsseldorf, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Postcode Lotterie DT gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 25. März 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.03.2024 festgestellt. |
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