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Ein Schweizer Investor, ein tapferer Anwalt und… kein Geld weit und breit

Hassas_Arts (CC0), Pixabay
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Es klingt fast wie ein schlechter Wirtschaftskrimi aus der Rubrik „Pleiten, Pech und Provisionsmodelle“, aber leider ist es die Realität: Der berühmte „Schweizer Investor“, den Rechtsanwalt Dr. Lucas Brost einst so stolz in seiner Werbung als „erfolgreich vertreten“ bejubelte, hat es mal wieder geschafft – und zwar direkt in die Insolvenz mangels Masse. Oder wie es auf gut Deutsch heißt: „Nichts mehr da, Leute. Weder Geld noch Würde.“

Aber hey – Schweizer Investor klingt doch einfach viel eleganter als „Sven Donhuysen, ehemals umfirmiert zu Sven Kaufmann“, oder? Man stelle sich die Marketing-Botschaft vor:
„Ich habe erfolgreich einen Herrn Donhuysen vertreten, der nach zahlreichen Unternehmenspannen nun auch ohne Masse ist.“
Nicht so charmant. Und deshalb wurde der Nachname lieber weggelassen. Clever, Herr Doktor!

Nun, zurück zur Realität: Die Euro Grundinvest Consulting GmbH, einst unter der Sonne Münchens angesiedelt, wollte also Insolvenz anmelden. Das Amtsgericht München schaute kurz in die Bücher, musste aber feststellen – hoppla – da ist nichts zum Verteilen. Kein Goldbarren im Safe, kein Edelweiß auf dem Konto. Ergebnis: Antrag abgewiesen – mangels Masse. Abgang mit Bauchplatscher.

Und Dr. Brost? Nun, der hat vermutlich keinen Grund, sich schlecht zu fühlen. Schließlich heißt es in der Branche ja: „Guter Mandant, schlechtes Geschäftsmodell – trotzdem rechnet sich’s.“ Ob mit Vorschuss, Honorarvereinbarung oder einem schicken Porsche-Parkplatz vor der Kanzlei – man lebt ja schließlich nicht von Erfolgen, sondern von Rechnungen. Und die hat der „Investor“ ja bestimmt… erst mal bezahlt. Oder?

Was bleibt, ist eine gewisse Tragikomik: Anleger mit offenen Forderungen, Ex-Investoren mit frischer Namensänderung und ein Anwalt mit PR-Gespür.
Vielleicht gibt’s bald auch eine Fortsetzung unter dem Titel:
„Schweizer Investor II – Rückkehr der leeren Kassen“
Oder:
„Lucas Brost und das Geheimnis der verschollenen Millionen“

Und an alle enttäuschten Anleger: Keine Sorge. Wenn’s diesmal kein Geld gibt, dann vielleicht wenigstens einen Stempel vom Amtsgericht. Erinnerungswert: unbezahlbar.

 


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