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E-Zigaretten

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Der deutsche Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) hat die Kritik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vehement zurückgewiesen. Die WHO hatte der Industrie vorgeworfen, gezielt Kinder süchtig machen zu wollen. In einer Stellungnahme erklärte der VdeH, dass die Zielgruppe ihrer Produkte ausschließlich Erwachsene seien, die entweder ihren Tabakkonsum reduzieren oder ganz aufgeben möchten.

Am Donnerstag hatte die WHO betont, dass die Tabakindustrie mit einer Vielzahl von Strategien versuche, Kinder so früh wie möglich an Nikotin zu gewöhnen. Hierzu gehöre insbesondere die Vermarktung von E-Zigaretten in leuchtenden Farben und ansprechenden Designs, die an Spielzeug erinnerten. Die WHO kritisierte, dass diese Taktiken darauf abzielten, das jugendliche Publikum anzusprechen und eine neue Generation von Konsumenten zu schaffen.

Der VdeH entgegnete, dass solche Vorwürfe unbegründet seien und dass der Verband strengste Maßnahmen ergreife, um sicherzustellen, dass E-Zigaretten nur in den Händen von Erwachsenen landeten. Dazu zähle auch die klare Kennzeichnung und Altersüberprüfung beim Verkauf. Der Verband betonte, dass die Produkte so gestaltet seien, um erwachsenen Rauchern eine weniger schädliche Alternative zum herkömmlichen Tabakkonsum zu bieten.

In seiner Erklärung forderte der VdeH die WHO auf, die Bemühungen der E-Zigarettenindustrie zur Reduktion des Tabakkonsums anzuerkennen und nicht durch pauschale Anschuldigungen zu untergraben. Der Verband rief zu einer sachlichen Diskussion auf, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und den tatsächlichen Nutzungsmustern von E-Zigaretten basiere.

Mit dieser deutlichen Zurückweisung der WHO-Kritik möchte der VdeH sicherstellen, dass die Öffentlichkeit nicht durch falsche Informationen verunsichert wird und das Potential von E-Zigaretten zur Schadensminderung im Bereich des Tabakkonsums anerkannt wird.

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