US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärt, dass er täglich mehr Aspirin nehme, als seine Ärzte für ratsam halten. Warum? Aus purer Vorsicht – und ein bisschen Aberglauben.
„Ich will kein dickes Blut, das durch mein Herz schwappt“, so Trump wörtlich. „Ich will schönes, dünnes Blut – richtig fein, wie ein Pinot Noir auf Diät.“ Das mache einfach Sinn, versicherte der 79-Jährige, der nach wie vor als gesundheitlich „perfekt“ gilt – zumindest laut eigener Einschätzung.
Müde? Nur meditativ.
Anlass des Interviews war die wachsende öffentliche Spekulation um Trumps Gesundheitszustand. Fotos zeigten ihn jüngst mit geschlossenen Augen bei einem Kabinettstreffen – doch der Präsident wiegelte ab: „Ich schlafe nicht, ich entspanne. Das ist eine Trump-Technik. Die Augen sind nur zu, nicht ich.“
Seine Mitarbeitenden haben ihm Berichten zufolge geraten, künftig bei öffentlichen Terminen lieber die Augen offen zu lassen – sicher ist sicher, auch wenn’s blendet.
Medizinisches Mysterium: MRI oder CT oder… irgendwas
Für Verwirrung sorgte auch ein nicht näher erklärter Gesundheitscheck im Oktober. Während Trump zunächst von einem MRT sprach, stellte sich nun heraus: Es war doch nur ein CT-Scan – „weniger als ein MRT“, wie der Präsident selbst erklärte. Hauptsache, es war etwas „mit Strahlen und Geräten“.
Sein Arzt, Dr. Sean Barbabella, bestätigte: Trump nehme 325 mg Aspirin täglich zur Herzvorsorge – deutlich mehr als die empfohlene Mini-Dosis von 75–100 mg. Ursache für Schwellungen an Trumps Beinen und Blutergüsse an der Hand sei eine „chronische venöse Insuffizienz“ – also eine häufige Alterserscheinung, kein politisches Leck.
Sport? Ja – aber nur mit Schläger
Was körperliche Ertüchtigung betrifft, zeigte sich Trump wie gewohnt sportlich selektiv: „Ich hasse Laufen. Tretmühle ist wie Steuererklärung mit den Beinen. Golf ist mein Sport. Ich bewege mich da sehr viel. Im Geist.“
Fazit: Topfit – vielleicht ein bisschen zu sehr
Der Präsident bleibt also am Ball – wenn auch nur auf dem Grün. Seine eigene Diagnose? „Ich bin in perfekter Verfassung.“ Seine Ärzte? Sehen das mit gemischten Gefühlen. Und der Rest der Welt? Wartet auf den nächsten Gesundheitsbericht – oder zumindest auf ein klares Augenlid.
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