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Drohung aus Teheran: Iran will Straße von Hormus blockieren – Konflikt spitzt sich dramatisch zu

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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Der Konflikt im Nahen Osten steuert auf eine neue Eskalationsstufe zu. Irans Militär droht damit, die strategisch wichtige Straße von Hormus „vollständig und auf unbestimmte Zeit“ zu schließen – sollte die USA ihre angekündigten Angriffe auf iranische Energieanlagen tatsächlich umsetzen.

Die Meerenge gilt als eine der wichtigsten Ölhandelsrouten der Welt. Eine Blockade hätte unmittelbare Folgen für die globale Wirtschaft.

Auslöser der Drohung ist ein Ultimatum von US-Präsident Donald Trump. Sollte Iran die Schifffahrt nicht binnen 48 Stunden uneingeschränkt zulassen, könnten amerikanische Angriffe auf Kraftwerke und Energieinfrastruktur folgen. Washington bekräftigte zuletzt, man werde „alle notwendigen Maßnahmen“ ergreifen.

Teheran reagiert mit demonstrativer Härte. Präsident Masoud Peseschkian erklärte, Drohungen würden „nur die nationale Einheit stärken“. Gleichzeitig kündigte das Militär an, im Falle eines Angriffs nicht nur die Meerenge zu schließen, sondern auch israelische Infrastruktur ins Visier zu nehmen.

Raketen auf Israel, Hunderte verletzt

Parallel verschärft sich die Lage auch militärisch. Bei einem iranischen Raketenangriff auf die südisraelische Stadt Arad wurden nach israelischen Angaben mindestens 84 Menschen verletzt. Seit Beginn der Kampfhandlungen hat Iran nach Militärangaben Hunderte Raketen auf Israel abgefeuert, ein Großteil davon wurde abgefangen.

Die Zahl der Todesopfer im gesamten Konflikt – auch im Libanon – geht inzwischen in die Tausende.

Neue Gewalt im Westjordanland

Auch abseits der direkten Frontlinien nimmt die Gewalt zu. Im besetzten Westjordanland griffen israelische Siedler mehrere palästinensische Ortschaften an, setzten Häuser und Autos in Brand und verletzten zahlreiche Menschen. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einer deutlichen Eskalation seit Beginn des Krieges.

Angriffe auf Infrastruktur im Libanon

Israel weitete unterdessen seine Angriffe im Libanon aus und zerstörte nach eigenen Angaben mehrere wichtige Brücken. Die Regierung in Beirut spricht von einem „klaren Bruch des Völkerrechts“ und warnt vor einer möglichen Bodenoffensive.

Globale Folgen zeichnen sich ab

Die internationale Dimension des Konflikts wächst. Die Sorge vor unterbrochenen Lieferketten nimmt zu, insbesondere bei Energie und Nahrungsmitteln. Die Straße von Hormus ist für viele Staaten im Nahen Osten eine zentrale Versorgungsroute.

Auch politisch sind die Auswirkungen spürbar: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte, ein langer Krieg im Iran spiele Russland in die Hände.

Unterdessen gehen in mehreren Städten weltweit Menschen gegen den Krieg auf die Straße.

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