Nach einer Drohnensichtung im Umfeld des Frankfurter Flughafens hat die Polizei den mutmaßlich Verantwortlichen identifiziert. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Frankfurt handelt es sich um einen 41-jährigen Mann, der seine neu erworbene Drohne offenbar in der Flugverbotszone getestet hatte.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen. Eine Streife der Bundespolizei entdeckte die Drohne in der Nähe des Flughafens – einem der sensibelsten Lufträume Deutschlands. Wenig später konnten Beamte der Landespolizei den Hobby-Piloten ausfindig machen.
Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ihm droht nun ein Bußgeld im fünfstelligen Bereich.
In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu ähnlichen Zwischenfällen – auch über sicherheitskritischen Einrichtungen in mehreren EU- und NATO-Staaten. Russland hatte Vorwürfe, für solche Drohnenaktivitäten verantwortlich zu sein, zurückgewiesen. In Deutschland war zuletzt der Flughafen München mehrfach wegen Drohnensichtungen vorübergehend gesperrt worden – mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Flugverkehr.
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