Mehrere Flughäfen im Großraum Washington mussten am Freitag vorübergehend den Betrieb einstellen. Grund war ein ungewöhnlich starker Geruch, der aus einer Einrichtung der US-Luftfahrtbehörde FAA gemeldet wurde. Wie US-Verkehrsminister Sean Duffy am späten Abend mitteilte, konnte die Ursache inzwischen identifiziert und behoben werden.
Nach Angaben Duffys ging der Geruch auf eine überhitzte Leiterplatte in einer technischen Anlage zurück. Das betroffene Bauteil wurde inzwischen ausgetauscht. Feuerwehrkräfte aus den Bezirken Fauquier und Prince William hätten bestätigt, dass keine Gefahr für Fluglotsen oder den Flugverkehr bestehe.
„Der sogenannte Ground Stop ist beendet und der Flugbetrieb läuft wieder an“, erklärte Duffy rund vier Stunden nach der ersten Ankündigung der Sperrung.
Ausgangspunkt der Störung war die Einrichtung Potomac TRACON in Nord-Virginia. TRACON steht für Terminal Radar Approach Control. In solchen Anlagen überwachen Fluglotsen den Luftverkehr in einem Umkreis von etwa 30 bis 50 Meilen rund um größere Flughäfen und koordinieren Anflüge sowie Starts.
Die Störung führte dazu, dass mehrere wichtige Flughäfen in der Region vorübergehend keine Starts oder Landungen durchführen konnten.
Betroffen waren unter anderem die drei wichtigsten Flughäfen rund um die US-Hauptstadt:
Ronald Reagan Washington National Airport
Washington Dulles International Airport
Baltimore–Washington International Airport
Auch der Richmond International Airport im Bundesstaat Virginia stellte vorübergehend den Betrieb ein.
Der vorübergehende Stopp des Flugverkehrs führte zu zahlreichen Verspätungen. Die Flughafenbetreiber warnten Reisende, dass es auch nach Wiederaufnahme des Betriebs noch zu weiteren Verzögerungen kommen könne.
Der Flughafen Baltimore-Washington erklärte, die Fluggesellschaften würden nun schrittweise wieder zum normalen Betrieb zurückkehren. Passagiere müssten jedoch weiterhin mit Restverspätungen am Abend rechnen.
Die kurzfristigen Flughafenschließungen erfolgten in einer Phase erhöhter Sicherheitsbedenken in den USA. Hintergrund sind unter anderem die internationalen Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran sowie eine teilweise Einschränkung von Sicherheitsbehörden.
Erst einen Tag zuvor hatte ein Mann in Michigan versucht, einen Anschlag auf eine Synagoge zu verüben. Sicherheitskräfte erschossen den Angreifer, nachdem er mit einem Fahrzeug in das Gebäude gefahren war.
Die Behörden betonten jedoch, dass der Zwischenfall in der Flugüberwachungsanlage keinen Zusammenhang mit einem Sicherheitsvorfall oder einem Anschlag habe.
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