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Döner ungenügend zubereitet – Kunde dreht durch

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Döner kann ungesund sein, wenn man einen mit Gemmelfleisch erwischt. Jetzt gibt es aber auch erhebliche Risiken für den Verkäufer.

In Hamburg muss sich nun ein 34-jähriger wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Der Mann ist in einem Dönerrestaurant wegen unzureichender Fleischfüllung des Döners in Streit geraten. Der Kunde verlangte demnach von dem Koch unter Verweis auf ihre beiderseitige ausländische Herkunft eine größere Portion, was dieser aber ablehnte. Im Verlauf der Diskussion kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen, woraufhin der Koch den Angeklagten mit einem großen Messer in der Hand aus dem Lokal vertrieb. Aus „gekränkter Ehre“ soll dieser am nächsten Tag zurückgekehrt sein, um seinen Kontrahenten zu töten.
Der Täter war nach der Tat unerkannt geflüchtet. Der Verdächtige wurde von der Polizei erst nach intensiven Ermittlungen im Mai in Berlin gefasst.
Vor Gericht räumte er den Streit über die Fleischportion ein, bestritt aber, dass er am Folgetag den Imbiss betreten habe.
Im Fall einer Verurteilung drohen ihm zwischen drei und 15 Jahren Haft.

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