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Donald Trump feiert prunkvoll ins neue Jahr – mit Gala, Millionen-Gemälde und politischen Botschaften

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Bei einer luxuriösen Silvester-Gala im Ballsaal seines Clubs Mar-a-Lago in Florida hat US-Präsident Donald Trump das neue Jahr eingeläutet. Begleitet von First Lady Melania Trump, die in einem silbernen Abendkleid erschien, traf der Präsident kurz vor 21 Uhr in der festlich geschmückten Location ein – auf einem schwarzen Teppich mit goldener „Happy New Year“-Aufschrift. Auf Fragen zur aktuellen Weltlage, etwa einem CIA-Einsatz in Venezuela oder dem Ukraine-Krieg, ging Trump nicht ein. Auf seine Neujahrsvorsätze angesprochen, antwortete er knapp: „Weltfrieden“.

Während seiner Ansprache auf der Bühne lobte Trump die wirtschaftliche Entwicklung unter seiner Führung im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit. „Wir nehmen Hunderte Millionen Dollar durch Zölle ein. Unser Land ist zurück. Wir sind stark. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht“, erklärte er. Zudem wiederholte er seine Zusage, jedem Mitglied der Streitkräfte einen Scheck über 1.776 Dollar auszuhändigen.

Ein besonderes Highlight des Abends war die Auktion eines Gemäldes, das das Gesicht von Jesus Christus zeigt – gemalt von der Künstlerin Vanessa Horabuena. Trump eröffnete die Auktion mit einem Mindestgebot von 100.000 Dollar, beteiligte sich selbst aber nicht weiter. Schließlich wurde das Werk für 2,75 Millionen Dollar verkauft. Die Erlöse sollen dem St. Jude Children’s Hospital sowie einer örtlichen Sheriff-Abteilung zugutekommen – wobei unklar blieb, ob es sich um das Palm Beach Sheriff’s Office handelt.

Zu den Gästen der Gala zählten unter anderem Trumps frühere Rechtsberater Rudy Giuliani sowie Heimatschutzministerin Kristi Noem.

Bereits im Laufe des Tages hatte Trump auf seiner Social-Media-Plattform zahlreiche Beiträge veröffentlicht. In typischer Manier teilte er gegen politische Gegner aus und wiederholte bekannte Thesen: Er bezeichnete Minnesotas Gouverneur Tim Walz als „korrupt“ und behauptete, der Großteil des Sozialbetrugs in dem Bundesstaat sei von „illegal aus Somalia eingewanderten Personen“ begangen worden. Kalifornien sei laut Trump sogar noch stärker von Betrug betroffen.

Zudem nannte er Kalifornien und Colorado die „Top-Auswanderungsstaaten 2025“ – also solche, aus denen besonders viele Menschen wegziehen. In einem weiteren Post beschimpfte er die Demokraten als „Betrüger und Diebe“ und forderte erneut verpflichtende Wählerausweise. Kritik übte er auch an Versicherungsunternehmen, denen die Republikaner seiner Meinung nach „kein Geld mehr geben“ sollten.

Trump hob außerdem hervor, dass seine Zollpolitik „weltweit Rekordinvestitionen“ ausgelöst habe, in einem Umfang, der „Billionen Dollar über dem“ liege, was China generiert habe. Auch seine Unterstützung für die Grenzpolizei ICE und Border Patrol bekräftigte er. Besonders stolz sei er darauf, dass über die Hälfte der Grenzbeamten hispanischer Herkunft sei. „Niemand versteht die Grenze besser als unsere fantastische hispanische Bevölkerung“, schrieb er.

Abschließend verkündete Trump den Abzug der Nationalgarde aus Städten wie Chicago, Los Angeles und Portland. „Wir kommen vielleicht zurück – in ganz anderer und stärkerer Form – wenn die Kriminalität wieder steigt. Eine Frage der Zeit!“, kündigte er an.

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