Politik

Distanz zu Trump

StockSnap (CC0), Pixabay
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Das einflussreiche Medienimperium des Milliardärs Rupert Murdoch geht nach den Kongresszwischenwahlen in den USA auf deutliche Distanz zu Ex-Präsident Donald Trump. Das konservative „Wall Street Journal“ bezeichnete den Rechtspopulisten gestern in seinem Leitartikel als den „größten Verlierer der Republikanischen Partei“.

Trump sei bei Wahlen 2018, 2020, 2021 und 2022 „gefloppt“. Bei den Midterms am Dienstag hätten von Trump unterstützte republikanische Kandidaten in Bundesstaaten verloren, die „klar“ hätten gewonnen werden können.

Die Boulevard-Zeitung „New York Post“ setzte Trump in einer Karikatur auf ihrem Titelblatt auf eine Mauer und bezeichnete ihn als „Trumpty Dumpty“, der einen „tiefen Fall“ erlitten habe – eine Anspielung auf ein bekanntes Kinderlied, in dem eine Figur namens Humpty Dumpty von einer Mauer fällt. Die Zeitung zitierte dazu einen Experten mit der Einschätzung, zwei Wörter könnten erklären, warum die Republikaner bei den Midterms ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren hätten: „Donald Trump“.

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