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Diskussion um das Unternehmen Publity AG und MunicRe

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Wir gehören sicherlich auch zu den bekannten Kritikern des Unternehmens Publity AG und haben uns den Vorgang vor Wochen auch bereits angeschaut. Für uns war aber klar, dass, wenn die Verwahrstelle hier grünes Licht gibt, alles in Ordnung ist. Das sehen wir auch heute noch so, denn wir gehen davon aus, dass alle Beteiligten an solch einem Deal auch die erforderlichen Unterlagen detailliert kennen, bevor sie solche Entscheidungen wie hier „abnicken“.

Wir gehen auch davon aus, dass der Vorgang an sich geprüft wurde, das heißt, dass auch die Kaufpreise in Ordnung sind. Verwahrstelle hier ist die Caceis Bank Deutschland und die wird aus unserer Sicht ja wissen, was sie darf und was nicht. Verwahrstellen gibt es übrigens seit dem Jahre 2013. Die Verwahrstelle ist eine der wichtigsten Errungenschaften des Kapitalanlagegesetzbuches. Sie gelten als unabhängig, da nicht weisungsgebunden an einen Investor.

Angeblich, so kann man es im Internet nachlesen, hat die Verwahrstelle nichts von einem möglichen Interessenkonflikt gewusst. Sie wurde darüber angeblich nicht informiert, weder vom Investor noch von der zuständigen SERVICE KVG. Nun ist ja die Frage zu klären, wer hier wen informieren muss? Arbeitet eine Verwahrstelle unabhängig, dann sollte sie doch alle Unterlagen kennen, bzw. anfordern und prüfen auf Basis der Unterlagen. Fehlen Unterlagen, dann muss man die halt anfordern. Es ist schwerlich vorzustellen, dass die Caceis Bank diesen möglichen Interessenkonflikt nicht gekannt haben soll.

Hier muss dann meiner Meinung nach auch die eigentliche Kritik ansetzen, denn die Verwahrstelle hätte diesen „Deal“ ja verhindern können, wenn sie das gewollt hätte. Zumindest darf man hier sicherlich den Verdacht der „groben Fahrlässigkeit“ äußern. Ob das nun Konsequenzen für die Verwahrstelle haben wird, wird dann die BaFin sicherlich auf Grundlage der ihr vorliegenden Informationen prüfen, denn die Caceis Bank unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen in Frankfurt.

Interessant wäre doch einmal zu erfahren, ob die Verkaufspreise für die verkauften Immobilien marktgerecht waren, denn nur wenn sie das nicht gewesen wären, wäre den Anlegern der Fonds ja ein Schaden entstanden. Dann könnte die Verwahrstelle möglicherweise mit in der Haftung stehen. Nach uns bekannten Informationen sollen die Verkaufspreise der Immobilien aber marktgerecht gewesen sein.

1 Komment

  • Man hätte sich von Seiten der publity viele Diskussionen und viel Unmit ersparen können, wenn man im Vorfeld transparent darüber berichtet hätte.
    Auch der Auftritt von Olek am vergangenen Mittwoch war nicht gerade souverän: Verklausulierte Antworten, die viel Interpretationsspielraum boten. Ist man mit einer Sperrminorität „maßgeblich“ beteiligt?!?
    Wusste die CACEIS überhaupt was da vorging bzw. hat sie es geprüft? Wer steckt hinter der ominösen Beteiligungsfirma auf Zypern, die lt. Creditreform mit einem ordentlichen Paket an der MunIC AG beteiligt war / ist?
    Und: findet der Börsengang wie geplant statt?!?

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