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FilipFilipovic (CC0), Pixabay
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US-Außenminister Antony Blinken plant angesichts schwerster Spannungen im Ukraine-Konflikt ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Freitag in Genf. Ziel sei es, die diplomatischen Gespräche fortzusetzen und Russland dazu zu bringen, unverzügliche Schritte zur Deeskalation zu unternehmen, sagte eine hohe Beamtin des US-Außenministeriums heute. Blinken hatte zuvor mit Lawrow telefoniert.

„Im Rahmen dieses Gesprächs beschlossen die beiden, dass es sinnvoll wäre, sich persönlich zu treffen“, hieß es weiter. Blinken trifft morgen in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski und den Außenminister Dmytro Kuleba. Tags darauf reist Blinken weiter nach Berlin, wo er unter anderem mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock zusammenkommen will.

Das Treffen mit Lawrow sei eine Gelegenheit für die USA zu schauen, wo es eine Möglichkeit für Moskau und Washington gebe, eine gemeinsame Basis zu finden, hieß es weiter aus dem US-Außenministerium. „Diplomatie ist nicht tot“, so die Beamtin.

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Silvio Berlusconi steht nach Einschätzung eines Helfers bei seiner Kampagne für das Amt des Staatspräsidenten kurz vor dem Scheitern. Der Plan des 85-Jährigen, für die in der nächsten Woche beginnende Wahl genügend Parlamentarier für sich zu gewinnen, „ist objektiv betrachtet zu Ende“, sagte Vittorio Sgarbi heute in RAI Radio 1.

Der Politiker hatte Berlusconi in den vergangenen Tagen dabei unterstützt, unentschlossene Senatoren und Kammerabgeordnete anzurufen, um für sich zu werben. Laut Sgarbi fehlten Berlusconi noch rund 100 von 505 nötigen Stimmen.

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Eine von der italienischen Senatorin Maria Laura Mantovani organisierte Videokonferenz ist laut Medienberichten von heute durch das Einspielen einer offenbar von einem pornografischen Zeichentrickfilm stammenden Szene gestört worden.

Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Für eine transparente öffentliche Verwaltung, offene Daten für politische Entscheidungsträger“ hätten sich einige Personen „wahrscheinlich mit falschen Namen angemeldet“, wie Montovani nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders RAI sagte. Ehe diese wieder entfernt werden konnten, habe man rund eine Minute stilisierte Sexszenen gesehen.

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