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Digitales Armband der DLRG soll für mehr Sicherheit an Nord- und Ostsee sorgen

ovsdirk (CC0), Pixabay
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Gerade an vollen Stränden kann es schnell passieren: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, das Kind dreht sich um – und plötzlich ist es verschwunden. Für viele Eltern ist das ein Albtraum. Mit einem neuen digitalen Armband will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) solchen Situationen künftig besser begegnen und die Sicherheit von Kindern erhöhen.

Das leuchtend rote Gummi-Armband wurde in diesem Sommer unter anderem in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) eingeführt, wo Eltern es kostenlos erhalten können. Auch an einigen Stränden der Ostsee ist das Projekt bereits länger im Einsatz. Ziel ist es, Kinder, die sich am Strand verlaufen, möglichst schnell wieder mit ihren Eltern zusammenzubringen.

Digitale Registrierung statt Zettelwirtschaft

Bisher mussten Eltern an den Stationen der DLRG handschriftlich ihre Telefonnummer auf einem Zettel hinterlassen, um im Notfall erreichbar zu sein. Mit dem neuen Armband funktioniert das erstmals digital: Die Eltern können das Band online aktivieren und ihre Kontaktdaten bequem per Smartphone hinterlegen. Diese Angaben werden in einer geschützten Datenbank der DLRG gespeichert. Finden Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer ein Kind, können sie die Daten auslesen und die Eltern direkt benachrichtigen.

Vorteile für die ganze Saison

Ein weiterer Pluspunkt: Die Telefonnummern müssen nur einmal pro Saison hinterlegt werden. Egal, an welchem Strandabschnitt die Familie unterwegs ist – die DLRG kann auf die zentrale Datenbank zugreifen. Damit entfällt der Aufwand, die Daten jedes Mal erneut eintragen zu müssen.

Die DLRG betont, dass auch die bisherigen analogen Armbänder weiterhin genutzt werden können. Das neue digitale Modell soll die Sicherheit jedoch spürbar erhöhen und den Eltern ein zusätzliches Gefühl der Beruhigung geben – besonders an überfüllten Stränden an Nord- und Ostsee.

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