Startseite Allgemeines Die WealthCap Private Equity 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG – 7stelliges Jahresminus Ergebnis!
Allgemeines

Die WealthCap Private Equity 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG – 7stelliges Jahresminus Ergebnis!

Teilen

Die WealthCap Private Equity 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Grünwald (kurz: AIF oder WCap PE 17 KG), in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft wurde mit Gründungsvertrag vom 12. September 2009 und Eintragung im Handelsregister am 19. November 2009 als Photovoltaik 2 GmbH & Co. KG, Grünwald, gegründet. Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Oktober 2012 wurde der Gegenstand der Gesellschaft geändert sowie die Umfirmierung in „WealthCap Private Equity 17 GmbH & Co. KG“ vorgenommen. Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 24. April 2014 wurde die Gesellschaft in „WealthCap Private Equity 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ umfirmiert. Die Umfirmierung wurde am 12. Mai 2014 in das Handelsregister eingetragen.

Die WealthCap Private Equity 17 ist eine vermögensverwaltende geschlossene Investment-Kommanditgesellschaft. Sie ist ein durch die WealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München (kurz: Verwaltungsgesellschaft oder WCK), fremdverwalteter geschlossener Publikums-AIF für private Anleger nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) mit einer festen Laufzeit bis zunächst zum 31. Dezember 2023.

Mit Schreiben vom 23. April 2013 hatte die BaFin die Veröffentlichung des Verkaufsprospekts der Gesellschaft gebilligt. Der AIF wurde vor dem 22. Juli 2013 aufgelegt, weil der erste Anleger am 14. Juni 2013 als Gesellschafter in den AIF aufgenommen wurde (§§ 353 Abs. 6 Satz 1, 343 Abs. 4 KAGB). Der letzte Anleger wurde am 15. April 2014 als Gesellschafter in den AIF aufgenommen (eingeworbenes Kommanditkapital inkl. 5 % Agio: TEUR 18.590), sodass die Zeichnungsfrist nicht vor dem 22. Juli 2013 abgelaufen war. Zum 31. Dezember 2013 fiel die Gesellschaft unter die Übergangsvorschriften des § 353 Abs. 6 KAGB i.V.m. § 351 Abs. 1 — 4 KAGB (Übergangsfonds). Zum Vorjahresabschlussstichtag handelte es sich demnach nicht um einen nach KAGB regulierten Fonds, da die Anlagebedingungen durch die BaFin zu diesem Zeitpunkt noch nicht genehmigt waren.

Gründungsgesellschafter sind die Komplementärin WealthCap PEIA Komplementär GmbH, Grünwald (ohne Einlage) sowie die WealthCap Investorenbetreuung GmbH, München, als Treuhandkommanditistin mit einer Einlage auf eigene Rechnung von EUR 1.000,00 (Hafteinlage: EUR 100,00). Die Komplementärin war bis zum 24. April 2014 als geschäftsführende Gesellschafterin tätig. Mit Eintritt der WCK zum 24. April 2014 übernahm die WCK auch die alleinige Geschäftsführung. Die Komplementärin ist seitdem grundsätzlich von der Geschäftsführung ausgeschlossen. Die WCK hat zusätzlich zum 24. April 2014 die Treuhandtätigkeit von der WealthCap Investorenbetreuung GmbH übernommen. Die WCK leistet keine Einlage und ist somit nicht auf eigene Rechnung am Vermögen der Gesellschaft beteiligt. Die WealthCap Investorenbetreuung ist seit dem 24. April 2014 ausschließlich für eigene Rechnung mit ihrer Einlage in Höhe von EUR 1.000,00 an der Gesellschaft beteiligt.

Die Anlagebedingungen des AIF wurden mit Schreiben der BaFin vom 7. November 2014 genehmigt.

Das Geschäftsmodell des AIF umfasst die Einwerbung von Kommanditkapital von privaten Anlegern, welches der unmittelbaren oder mittelbaren Finanzierung von Private Equity-Beteiligungen dienen soll.

Der AIF ist mit Platzierung von Kommanditkapital in Höhe von TEUR 17.705 am 15. April 2014 ausplatziert und geschlossen worden. Die von der Wealth Management Capital Holding GmbH, München (WMC), gewährte Platzierungsgarantie musste nicht in Anspruch genommen werden.

Mit dem eingeworbenen Eigenkapital hat der AIF am 26. November 2014 (Begebungstag) die „Stratus Compartment 13 Private Equity Wertpapiere“ (kurz: Wertpapiere) in Form von Inhaberschuldverschreibungen nach deutschem Recht von der Emittentin Stratus Invest S.C.A. (Stratus), handelnd für Rechnung ihres Compartments 13, Luxemburg (kurz: Stratus), über einen Gesamtnennbetrag von TEUR 17.438 erworben. Die Stratus ist eine am 5. Februar 2010 auf unbestimmte Zeit nach luxemburger Recht gegründete Kommanditgesellschaft in Form einer Verbriefungsgesellschaft. Ausschließlicher Zweck der Stratus ist es, Verbriefungsgeschäfte i.S.d. Verbriefungsgesetzes einzugehen.

Die Wertpapiere bilden über einen synthetischen Index mittelbar die Wertentwicklung an den Fonds PAI Europa V (PAI Europe V FCPR und PAI Europe V LP) und PAI Europe VI (PAI Europe VE FPCI und PAI Europe VE SCSp) nach. Die Ermittlung des Index namens „WMC Private Equity 17/18 Index“ erfolgt mindestens quartalsweise durch die Index-Berechnungsstelle UniCredit Bank AG, München. Die Wertpapiere sind in den Freiverkehr der Frankfurter Börse (WKN A13S9L/IS1N-Code DE 000A13S9L2) einbezogen. Ein laufender Handel der Wertpapiere findet nicht statt. Ebenso erfolgt keine Kursfeststellung.

Die Zahlung des Kaufpreises der Wertpapiere erfolgt in mindestens drei Tranchen. Die erste Tranche wurde am Begebungstag in Höhe von TEUR 11.118 geleistet. Die zweite Tranche über TEUR 5.267 ist spätestens am 1. Oktober 2019 und die dritte Tranche über TEUR 1.053 spätestens am 1. Dezember 2024 fällig. Zu einer beschleunigten Kaufpreiszahlung kann es insbesondere bei Kapitalabrufen der Referenzfonds PAI Europe V oder PAI Europe VI oder bei einem Unterschreiten eines Schwellenwertes der Barkomponente des Compartments 13 von TEUR 650 an einem Quartalsende kommen. Die Stratus ist in diesen Fällen berechtigt, den zweiten und dritten Teilbetrag mit einer Frist von acht Kalendertagen vorzeitig ganz oder teilweise einzufordern.

Die über den Index abgebildeten Fonds PAI Europe V und PAI Europe VI haben zum Abschlussstichtag Private-Equity-Beteiligungen an europäischen Unternehmen (15) und einem US-amerikanischen Unternehmen.

Das Portfolio des PAI Europe V setzt sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:

Unternehmen Land Branche
ADB Airfiled Solution Belgien Industrie
Atos Frankreich Informationstechnologie
Cerba European Lab Frankreich Gesundheitswesen
Xella Deutschland Baustoffhandel
Nuance Schweiz Einzelhandel an Flughäfen
Swissport Schweiz Dienstleistung
Hunkemöller Niederlande Einzelhandel
Kiloutou Frankreich Dienstleistung
Marcolin Italien Industrie
IPH Frankreich Industrie
R&R ice cream Großbritannien Lebensmittel

Das Portfolio des PAI Europe VI setzt sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:

Unternehmen Land Branche
DomusVi Frankreich Betreuungs- und Pflegedienstleistungen
Custom Sensors & Technologies USA Technologie
VPS Holding Großbritannien Immobilien
Euro Media Group Frankreich Medien- und Telekommunikation
Labeyrie Frankreich Lebensmittel

Im Geschäftsjahr 2015 erwarb der PAI Europe VI zusätzlich eine Beteiligung an dem belgischen Einzelhandelsunternehmen A.S. Adventure.

Durch die Wertpapiere sollen auf Ebene der Gesellschaft Erträge in Form von Zinskuponzahlungen erzielt werden.

Zum Abschlussstichtag haben die Wertpapiere einen Anteil am Fondsvermögen von rund 97 %. Die liquiden Mittel von rund 3 % des Fondsvermögens bestehen aus einem Bankguthaben bei der UniCredit Bank AG und sind für die Begleichung des laufenden Aufwands des AIFs vorgesehen.

Der Nettoinventarwert des Fondsvermögens zum Abschlussstichtag beträgt TEUR 11.575 (Vorjahr: TEUR 2.615). Der Nettoinventarwert je Anteil von TEUR 1 beträgt bei 17.705 umlaufenden Anteilen am Abschlussstichtag damit EUR 653,79.

1.2 Ziele und Strategien

Anlagestrategie der WCap PE 17 KG ist die unmittelbare oder mittelbare Investition in Private-Equity-Fonds. Ziel des AIF ist eine Beteiligung an entsprechenden Private-Equity-Fonds („Zielfonds“), deren Investitionsschwerpunkt in Private-Equity-Beteiligungen an Unternehmen mit Sitz in Europa liegt. Gemäß den Anlagegrenzen der Anlagebedingungen hat die Gesellschaft mindestens 80 % des ihr für Investitionszwecke zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals unmittelbar oder mittelbar in derartige Zielfonds zu investieren. Im Geschäftsjahr 2014 wurden die Zielfonds PAI Europe V und PAI Europe VI mittelbar über die oben beschriebenen Wertpapiere angebunden, sodass zum Abschlussstichtag die Anlagegrenzen eingehalten, die Anlagestrategie umgesetzt und die geplante Portfoliostruktur realisiert wurde. Weitere Investitionen sind derzeit nicht geplant.

Die Gesellschaft ist für die Zeit bis zum 31. Dezember 2023 errichtet. Sofern die Laufzeit eines Zielfonds über den 30. Juni 2023 hinausgeht oder sich die Laufzeit eines Zielfonds über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert oder die Gesellschaft im Rahmen der Beendigung der Beteiligung an einem Zielfonds Sachausschüttungen erhält und diese nicht sofort veräußert sondern zunächst zulässigerweise weiter hält, können die Gesellschafter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen sowie der Zustimmung der Verwaltungsgesellschaft eine Verlängerung der Laufzeit beschließen, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2033.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten keine wesentlichen Änderungen gegenüber den im Verkaufsprospekt gemachten Aussagen.

1.3 Wesentliche Risiken

Als Risiko mit der größten finanziellen Auswirkung bei Eintritt ist der Ausfall der Wertpapiere, welche von der Stratus Invest S.C.A. begeben wurden, und damit einhergehend der Verlust der einzigen Ertragsquelle sowie der ausbleibende Liquiditätszufluss zu nennen.

Hinsichtlich der weiteren Risiken des AIF verweisen wir auf unsere Darstellungen im Abschnitt 5.1. „Risikobericht“ dieses Lageberichts.

2 Fremdverwaltungsvereinbarungen

Die WealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München, Am Eisbach 3, 80538 München, ist die Kapitalverwaltungsgesellschaft des AIF. Sie wurde mit Bestellungsvertrag vom 24. April 2014 zur externen Kapitalverwaltungsgesellschaft des AIF i. S. d. KAGB bestellt. Der Bestellungsvertrag wurde mit Änderungsvereinbarung vom 3. November 2014 insbesondere bezüglich einzelner Vergütungsregelungen angepasst. Die WCK ist zur Erfüllung sämtlicher Aufgaben berechtigt und verpflichtet, welche einer KVG nach dem KAGB obliegen. Sie hat zudem für die als Treugeber am AIF beteiligten Anleger die Stellung als Treuhandkommanditistin ab dem 24. April 2014 übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die WealthCap Investorenbetreuung GmbH Treuhandkommanditistin. Die WCK erledigt alle weitere im Rahmen der kollektiven Verwaltung des AIF anfallenden Tätigkeiten, soweit diese nicht ausdrücklich durch Gesetz oder Vertrag dem AIF oder Dritten vorbehalten sind, einschließlich der schriftlichen und telefonischen Kommunikation sowie alle weiteren Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Vermögensgegenständen des AIF. Damit umfasst der Aufgabenbereich der Verwaltungsgesellschaft insbesondere Tätigkeiten wie beispielsweise Portfolioverwaltung, Risikomanagement, Administration der Investmentgesellschaft, Anlegerverwaltung und die Beauftragung einer Verwahrstelle.

Mit der Verwahrstellenfunktion wurde die State Street Bank GmbH, München (State Street), beauftragt. Die Aufgabenverteilung wurde zwischen der WCK und der State Street im Rahmen eines Verwahrstellenvertrags sowie eines Service Level Agreements geregelt.

Die Verwaltungsgesellschaft nimmt sämtliche ihr aufgrund ihrer Position als Geschäftsführungsorgan und Verwaltungsgesellschaft gesetzlich und vertraglich zukommenden Aufgaben nach eigenem Ermessen und unter Wahrung des Bestellungsvertrages, der geltenden Gesetze, des Gesellschaftsvertrages und der Anlagebedingungen des AIF wahr. Die Verwaltungsgesellschaft handelt bei der gesetzmäßigen Erfüllung ihrer Aufgaben nicht weisungsgebunden. Gesetzlich zulässige Weisungsrechte und Zustimmungsvorbehalte der Gesellschafterversammlung bleiben unberührt.

Für die Übernahme der Aufgaben gemäß Bestellungsvertrag sind folgende Gebühren vereinbart:

Für die Geschäftsführungs- und Treuhandtätigkeit erhält die WCK eine jährliche Vergütung von 1,19 % des durchschnittlichen Nettoinventarwerts zuzüglich der an die Anleger geleisteten Auszahlungen (max. in Höhe von 100% des Kommanditkapitals) für die Tätigkeit als Treuhänderin sowie für die Geschäftsbesorgung, maximal jedoch TEUR 211. Für die Geschäftsjahre 2014 bzw. 2015 wurde eine Vergütung von TEUR 140 bzw. TEUR 211 vereinbart.

Die WCK erhält zusätzlich eine erfolgsabhängige Vergütung in Form von Ergebniszuweisungen und Ausschüttungen nach den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie der Anlagebedingungen. Erfolgsabhängige Vergütungen wurden in 2014 nicht geleistet.

Die WCK darf sich gemäß Bestellungsvertrag und soweit zulässig der Hilfe Dritter insbesondere im Rahmen einer Auslagerung bedienen. Dritte dürfen an sie ausgelagerte Aufgaben soweit gesetzlich zulässig ebenfalls weiter übertragen. Die WCK hat die Aufgaben der Internen Revision sowie Teile der Vorkehrung zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf die UniCredit Bank AG ausgelagert.

Die WCK haftet bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung der ihr obliegenden Verpflichtungen und bei wesentlichen Vertragspflichten auch bei einer fahrlässigen Verursachung für den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Der Bestellungsvertrag ist für den Zeitraum bis zur Auflösung des AIF abgeschlossen.

Der Vertrag kann von der WCK aus wichtigem Grund gemäß den Vorschriften des KAGB mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatsende gekündigt werden.

Die Anzahl der umlaufenden Anteile beträgt 17.705.

Die Angaben gern. § 101 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 und 2 KAGB für das Geschäftsjahr 2014 lauten wie folgt:

Gesamtsumme der von der KVG im Kalenderjahr 2014 gezahlten Mitarbeitervergütung (Löhne und Gehälter; ohne soziale Abgaben) 2.153.329,00 EUR
… davon feste Vergütung 1.608.114,00 EUR
… davon variable Vergütung 545.215,00 EUR
Zahl der Mitarbeiter der KVG zum 31.12.2014 (Head-Count) 22
Höhe des vom AIF gezahlten Carried Interest 0,00 EUR
Gesamtsumme der von der KVG im Kalenderjahr 2014 an Führungskräfte und Mitarbeiter gezahlte Vergütung, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des AIF ausgewirkt hat 1.073.494,00 EUR
… davon Führungskräfte 949.736,00 EUR
… davon andere Mitarbeiter 123.758,00 EUR

3 Wirtschaftsbericht

3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Private Equity Zielfonds PAI Europe V und PAI Europe VI und damit mittelbar die Entwicklung der von der Gesellschaft gehaltenen Wertpapiere ist entscheidend von der Entwicklung der von ihnen gehaltenen Unternehmen abhängig. Das derzeitige Portfolio der mittelbar gehaltenen Beteiligungen ist über Unternehmen, deren Tätigkeitsschwerpunkt in Europa und in unterschiedlichen Branchen liegt, gestreut.

Die Rahmenbedingungen für Private Equity, insbesondere im Segment Buyout, waren auch im Jahr 2014 sehr gut. Begünstigt durch ein allgemein positives Marktumfeld konnten zahlreiche Zielfonds erfolgreiche Veräußerungen durchführen. Die Ausschüttungen in den Zwölf-Monats-Zeiträumen bis Dezember 2013 als auch Juni 2014 waren die höchsten bisher verzeichneten Rückzahlungen.

Auf Europa entfielen 30% bezogen auf die Anzahl (ca. 1.040) und 28% bezogen auf den Wert (kumuliert 94 Mrd. USD) der weltweiten Buyout-Transaktionen 2014. Dies sind ähnliche Werte in 2013.

Während die Anzahl der Unternehmensverkäufe/Exits lediglich um 2% gegenüber 2013 stieg, konnte ein Anstieg des kumulierten Wertes der Exits um 42% verzeichnet werden. Ebenso ist der durchschnittliche Exit-Wert im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 35% von 481 Mio. USD auf 651 Mio. USD gestiegen.1

1 2015 Preqin Global Private Equity & Venture Capital Report

3.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf entspricht hinsichtlich des erzielten negativen Ergebnisses des Geschäftsjahres infolge der angefallenen Anlaufkosten insgesamt den Erwartungen. Der Nettoinventarwert des Fondsvermögens beträgt zum Abschlussstichtag EUR 11.587.416,18. Damit beträgt der Nettoinventarwert je Anteil von EUR 1.000,00 bei 17.705 umlaufenden Anteilen zum Abschlussstichtag EUR 653,79. Das nicht realisierte Ergebnis aus Zeitwertänderung beträgt EUR 89.901,18.

EUR
Wert des Investmentvermögens am 01.01.2014 2.614.728,22
Wert des Investmentvermögens am 31.12.2014 11.575.416,18
Veränderung im Geschäftsjahr 2014 8.960.687,96

Der Anstieg des Werts des Investmentvermögens im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf Mittelzuflüsse aus Anlegerbeitritten von TEUR 10.634 zurückzuführen, denen ein negatives Ergebnis des Geschäftsjahres von TEUR -1.673 gegenübersteht.

3.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.3.1 Ertragslage

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 ist überwiegend durch Anlaufkosten aus der Konzeptionsvergütung und Eigenkapitalbeschaffungskosten geprägt, denen noch keine Zinserträge aus den erworbenen Wertpapieren gegenüberstehen.

Im Geschäftsjahr 2014 wurde bei Verwaltungsvergütungen von TEUR 135 und sonstigen Aufwendungen von TEUR 1.602 ein negatives realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres von TEUR -1.763 erwirtschaftet. Die sonstigen Aufwendungen beinhalten insbesondere gezahlte Vergütungen für die Eigenkapitalvermittlung von TEUR 903, für die Konzeption von TEUR 677 sowie Beratungsleistungen von TEUR 20. Die Verwaltungsvergütung von TEUR 135 setzt sich zusammen aus der Geschäftsbesorgungs- sowie Treuhandvergütung an die WCK für den Zeitraum Mai bis Dezember 2014 in Höhe von TEUR 70, der Treuhandvergütung für den Zeitraum Januar bis April 2014 an die WCI in Höhe von TEUR 14, der einmaligen Haftungsvergütung an die Komplementärin in Höhe von TEUR 30 sowie der Geschäftsführungsvergütung für den Zeitraum Januar bis April 2014 an die Komplementärin in Höhe von TEUR 21. Die Geschäftsbesorgungs- und Treuhandvergütung für das Geschäftsjahr 2014 an die WCK wurde abweichend zur Regelung im Bestellungsvertrag (TEUR 140) zeitanteilig für acht Monate auf der Grundlage von 0,5 % des von Anlegern eingeworbenen Kommanditkapitals (ohne Agio) von TEUR 17.704 berechnet zuzüglich der darauf entfallenden Umsatzsteuer. Die Reduzierung dieser Vergütungen auf TEUR 70 wurde im Rahmen einer Entscheidung der Geschäftsführung der WCK vom 24. Juni 2014 getroffen. Ferner sind im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung und Veröffentlichung von TEUR 16 sowie eine Verwahrstellenvergütung in Höhe von TEUR 12 entstanden.

Aus der Neubewertung der Wertpapiere zum Abschlussstichtag resultiert ein positives nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres von TEUR 90.

Insgesamt ermittelt sich ein negatives Ergebnis des Geschäftsjahres von TEUR -1.673

All dies kann man in der aktuell neu hinterlegten Bilanz des Unternehmens lesen. Ob das Ergebnis den Investoren nun Freude macht, wissen wir nicht. Es zeigt aber auch, selbst große Unternehmen bekommen nicht immer Mitarbieter die was von ihrem Geschäft verstehen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Putin bezeichnet Tötung Khameneis als „zynischen Mord“

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die gezielte Tötung des iranischen Obersten...

Allgemeines

Ältere Menschen in Deutschland sind einsam – das ist eine stille Gesundheitskrise

„Ich weiß gar nicht mehr, wie man in meinem Alter neue Freunde...

Allgemeines

Eskalation im Nahen Osten: Aktuelle Lage nach Tötung von Irans Oberstem Führer

Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran hat...

Allgemeines

Henrietta Lacks: Familie der Frau, deren Zellen ohne Einwilligung entnommen wurden, erzielt zweite Einigung

Die Familie einer afroamerikanischen Frau, deren Gebärmutterhalszellen 1951 ohne ihr Wissen entnommen...