Die Detroit Auto Show startet auch 2026 wieder durch – und die ersten großen Hersteller haben ihre Teilnahme zugesagt. Am Dienstag, den 9. September, gaben die Organisatoren bekannt, dass Ford, General Motors, Stellantis (ehemals Chrysler) sowie Toyota in Detroit mit dabei sein werden.
Damit sind nicht nur die drei „Ursprungsriesen“ der US-Autoindustrie vertreten, sondern auch Toyota, einer der absatzstärksten Hersteller in den Vereinigten Staaten.
Tradition und Wandel
Die Automesse in Detroit blickt auf eine lange Geschichte zurück: Schon 1899 fand die erste Ausgabe statt, damals noch auf Parks und Messegeländen der Region. Ab 1965 zog sie ins Cobo Hall (heute Huntington Place), wo die Hersteller begannen, ihre neuesten Modelle und Konzepte in einer Art gigantischem Showroom zu präsentieren.
Über die Jahre wandelte sich die Messe von einer klassischen Verkaufsplattform hin zu einem Event mit Showcharakter. Spektakuläre Enthüllungen, Konzeptautos und Inszenierungen rückten stärker in den Mittelpunkt.
2025 kündigten die Veranstalter an, das Format künftig zu mischen: Einerseits soll der direkte Kontakt zu den Kunden im Fokus stehen, andererseits will man mit Fahr- und Erlebnisangeboten – von Thrill Rides bis zu IndyCar-Demonstrationen – das Eventcharakter stärken.
2026: Mehr als nur Autos schauen
Die Detroit Auto Show 2026 findet vom 14. bis 25. Januar in Huntington Place im Herzen von Detroit statt. Weitere Hersteller sollen laut Organisatoren in den kommenden Wochen folgen.
„Diese vier Automobilhersteller produzieren nicht nur Fahrzeuge – sie bewegen Märkte“, sagte Sam Klemet, Geschäftsführer der Detroit Auto Show. „Dass Ford, GM, Stellantis und Toyota an vorderster Front des kommenden Jahres stehen, zeigt, wie wichtig Detroit für die globale Autoindustrie bleibt.“
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