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Der „American Dream“ kostet inzwischen 5 Millionen Dollar – und wird immer teurer

geralt (CC0), Pixabay
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 Der amerikanische Traum – Eigenheim, Familie, Auto, Urlaub – war einst Sinnbild für Aufstiegschancen und Wohlstand. Doch eine neue Analyse von Investopedia zeigt: Wer heute all das verwirklichen will, braucht über ein Leben hinweg rund 5,04 Millionen Dollar.

Acht Bausteine des Traums

In einer begleitenden Umfrage unter 1.263 Erwachsenen gaben die meisten an, folgende Ziele mit dem „American Dream“ zu verbinden:

  • komfortabler Ruhestand (86 %)

  • Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung (86 %)

  • Eigenheim (85 %)

  • Familie mit Kindern (78 %)

  • ein neues Auto (72 %)

  • jährlicher Urlaub (71 %)

  • Haustiere (66 %)

  • Hochzeit (55 %)

Auf Basis staatlicher Daten und Branchenangaben kalkulierte Investopedia die durchschnittlichen Lebenszeitkosten dieser Träume:

  • Ruhestand: 1,6 Mio. $

  • Eigenheim: 957.594 $

  • Autos: 900.346 $

  • Zwei Kinder inkl. Studium: 876.092 $

  • Gesundheit: 414.208 $

  • Urlaube: 180.621 $

  • Haustiere: 39.381 $

  • Hochzeit: 38.200 $

In Summe: 5,043,323 Dollar – fast doppelt so viel, wie ein US-Amerikaner mit Bachelor-Abschluss im Laufe seines Berufslebens im Schnitt verdient (ca. 2,8 Mio. $).

Inflation treibt die Kosten

Im Vergleich zu 2024 sind die Kosten in nahezu allen Bereichen gestiegen. So kletterten die Ausgaben für ein Leben lang Autos von 811.440 $ auf über 900.000 $, beim Eigenheim von 929.955 $ auf knapp 958.000 $. „Besonders Wohnen und Kindererziehung treiben die Zahlen hoch“, sagt Caleb Silver, Chefredakteur von Investopedia.

Kritik am Maßstab

Nicht alle Experten teilen diese Definition. Michael Strain vom American Enterprise Institute findet: „Den amerikanischen Traum mit dem Lebensstil der obersten zehn Prozent gleichzusetzen, setzt die Hürde zu hoch.“ Für ihn geht es vielmehr darum, ob Familien es schaffen, sich Jahr für Jahr zu verbessern – und ob die Kinder bessere Chancen haben als ihre Eltern.

Mehr als Zahlen

Dennoch zeigt der Bericht: Für viele Amerikaner ist der Traum vom Wohlstand in weiter Ferne gerückt. „Wir wollen, dass Menschen ihr persönliches Ziel klarer definieren – und verstehen, was es kostet“, so Silver. Erst dann könne man Strategien entwickeln, um ihn zu finanzieren.

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