nd dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben US-Demokraten eine Kopie eines angeblichen Geburtstagsgrußes von Ex-Präsident Donald Trump veröffentlicht – ein Schreiben, dessen Existenz Trump bislang bestritten hatte.
Der Post auf der Plattform X (vormals Twitter) stammt vom demokratischen Teil des Ausschusses für Aufsicht und Reformen im Repräsentantenhaus. Darin ist eine Zeichnung eines Frauenkörpers zu sehen, in den ein Dialog zwischen Trump und Epstein eingearbeitet ist. Unter dem Bild findet sich eine Unterschrift, die Trump zugeordnet wird, deren Echtheit jedoch bislang nicht unabhängig bestätigt ist.
„🚨🚨HERE IT IS: We got Trump’s birthday note to Jeffrey Epstein that the President said doesn’t exist“, heißt es im begleitenden Text des Ausschusses.
„Trump talks about a ‘wonderful secret’ the two of them shared. What is he hiding? Release the files!“
Auch das „Wall Street Journal“ veröffentlichte am Sonntag ein Foto des umstrittenen Schreibens und bestätigte, dass es Teil eines bisher unveröffentlichten Geburtstagsalbums Epsteins aus dem Jahr 2003 sein soll. Die Zeitung beruft sich auf Einblicke in Epsteins Nachlassdokumente.
Trump wehrt sich – spricht von Fälschung und klagt
Trump hat die Authentizität des Schreibens und der Zeichnung vehement bestritten. In einem Statement gegenüber dem Wall Street Journal erklärte er:
„Das ist gefälscht. Ich zeichne keine Frauenbilder. Es ist nicht meine Sprache, es sind nicht meine Worte.“
Der ehemalige Präsident hat in Reaktion auf die Berichterstattung des Wall Street Journal eine Milliardenklage gegen die Zeitung und deren Mutterkonzern News Corp von Rupert Murdoch eingebracht. Er wirft den Medienhäusern Verleumdung und die Verbreitung gezielter Falschinformationen vor.
Demokraten fordern Offenlegung weiterer Dokumente
Der demokratische Abgeordnete Robert Garcia, Mitglied im Aufsichtsausschuss, erklärte auf X, dass dem Gremium kürzlich das Epstein-Geburtstagsbuch und weitere Nachlassdokumente übergeben worden seien. Die Demokraten fordern nun eine umfassende Veröffentlichung aller Epstein-bezogenen Unterlagen, insbesondere jener mit potenziellen politischen Verbindungen.
Die Authentizität und politische Relevanz des veröffentlichten Schreibens dürften in den kommenden Tagen weiter diskutiert werden – insbesondere vor dem Hintergrund des laufenden Präsidentschaftswahlkampfs 2026, in dem Trump erneut als Kandidat der Republikaner antritt.
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