Nun haben wir bereits seit einiger Zeit auf eine Rückantwort auf unsere Presseanfrage an die Kanzlei Dr. Eckert gewartet, und wir haben leider keine Rückmeldung bekommen. Wir hatten die Information in unsere Redaktion erhalten, dass Dr. Eckert bis heute nicht die wichtigste Person im Zusammenhang mit den DEGAG-Insolvenzen um Unterstützung gebeten hat. Jene Person, die unserer Meinung nach – und nach deren eigenen Aussagen – natürlich über viele Informationen verfügt, die eine Aufklärung der Insolvenz wesentlich einfacher machen würden.
Hätte Dr. Eckert möglicherweise bereits vor Wochen mit dieser Person die Zusammenarbeit, das Gespräch, gesucht, gäbe es möglicherweise bereits heute Insolvenzgutachten – Gutachten, die dann Klarheit darüber geben würden, wie es mit den DEGAG-Insolvenzen weitergeht.
Nach wie vor nicht erklären können wir uns den Gang von Dr. Eckert an die Öffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt, etwa das Interview mit dem MDR. Dr. Eckert ist hier einen sehr ungewöhnlichen Weg zu diesem Zeitpunkt gegangen, der aber dann eben auch Fragen aufwirft. Warum geht Dr. Eckert überhaupt an die Öffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt, wenn er es nicht einmal geschafft hat, die Insolvenzgutachten fertigzustellen? Warum mit diesem Inhalt – einem Inhalt, der möglicherweise auch den Ermittlungsbehörden, die sicherlich im Hintergrund bereits ihre Arbeit leisten, die Aufklärung nun erschwert?
Dr. Eckert benennt hier ganz klar indirekt mögliche Straftaten, und man darf davon ausgehen, dass alle wichtigen beteiligten Personen das Interview gelesen haben werden.
Bereits frühzeitig im Insolvenzverfahren hatten wir von einem mutmaßlichen Skandalverfahren gesprochen. In dieser Einschätzung sehen wir uns derzeit immer mehr bestätigt. Auch uns liegen natürlich wesentlich mehr Informationen vor, als wir hier veröffentlichen dürfen – denn wir halten uns an die journalistischen Gepflogenheiten.
Dr. Eckert sollte nun recht bald die Insolvenzgutachten veröffentlichen, um Klarheit zu schaffen.
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