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Das müssen Sie beim Falschgeld beachten

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Schon im nächsten Jahr wird die zweite Euro-Banknoten-Serie von der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken schrittweise in Umlauf gebracht. Als erstes kommt im Mai die Fünf-Euro-Note mit dem Portrait der Göttin Europa im Wasserzeichen und im Hologramm. Die neuen Geldscheine werden noch sicherer gemacht, obwohl der Euro schon jetzt als relativ fälschungssicher gilt. So kommt auf etwa 24 000 Banknoten nur eine Fälschung.

Was aber tun, wenn man doch einmal den Verdacht hat, dass der Schein im Portemonnaie eine Blüte sein könnte?

Mit dem Prinzip „Fühlen, Sehen, Kippen“ kann Falschgeld relativ gut von echten Banknoten unterschieden werden. Denn jeder Verbraucher hat jeden Tag meist mehrfach Geld in der Hand und weiß, wie es sich anfühlt. Zweifelt man an der Echtheit, sollte man mit dem Finger über den Schriftzug mit den fünf Abkürzungen für Europäische Zentralbank fahren. Sie wurden von hinten in den Geldschein gestanzt und sind auf der Vorderseite ganz leicht erhaben. Um mehrere Sicherheitsmerkmale zu überprüfen, ist es ratsam, sich die Banknote ganz genau anzusehen. Ist das Wasserzeichen – bisher Bauwerke, demnächst Europas Konterfei – im Gegenlicht zu sehen, wird die Wertzahl auf der Vorderseite oben links vollständig?! Durch das Kippen des Geldscheins kann man das Hologramm überprüfen. Es schimmert dabei in verschiedenen Farben.
Wichtig für Verbraucher ist: Hat man trotz der Tests das Gefühl, Falschgeld in der Hand zu halten, sollte man seine Hausbank zu Rate ziehen, oder eine Filiale der Bundesbank aufsuchen. Oder gleich zur Polizei gehen. In keinem Fall aber darf der Schein weiter in Umlauf gebracht werden. Sonst macht man sich strafbar. Denn wer wissentlich oder unwissentlich Falschgeld weitergibt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 100 000 Euro rechnen. Es sollte also jeder darauf achten, was er an der Supermarktkasse, im Restaurant oder im Laden an Geld zurückbekommt.

Handelt es sich tatsächlich um eine Blüte, wird der Wert nicht erstattet. Vielleicht ein kleiner Trost ist, dass meist die niedrigeren Stückelungen wie 20- oder 50-Euro Scheine gefälscht werden.

 Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon +49 30 1663-1240
Telefax +49 30 1663-1272
julia.topar@bdb.de
www.bankenverband.de/presse

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