Als erste deutsche Großstadt will Hamburg die hohe Stickstoffdioxid-Belastung (NO2) in den Griff bekommen. Nach den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts zu den Fällen Stuttgart und Düsseldorf steht Fahrverboten in schwer belasteten deutschen Kommunen nichts mehr im Weg. Das Diesel-Fahrverbot in Hamburg gilt bereits ab 31. Mai 2018 auf einzelnen Strecken und soll nach einer Übergangszeit von der Polizei kontrolliert werden.
Es ist möglich, dass sich andere Städte, in denen die Grenzwerte für die Luftbelastung ebenfalls nicht eingehalten werden, an Hamburg orientieren können. Das Umweltbundesamt hat rund 70 Kommunen identifiziert, in denen die Grenzwerte für NO2 überschritten werden. Gesundheitliche Folgen für Atemwege und Augen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenprobleme können die Folge sein. Spitzenreiter bei der Luftbelastung sind derzeit München, Stuttgart und Köln.
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