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Cracker Barrel wehrt sich gegen Vorwürfe: Essenspolitik für Mitarbeitende kein Zwang

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Die Restaurantkette Cracker Barrel hat sich gegen kursierende Medienberichte gewehrt, wonach Mitarbeitende auf Dienstreisen angeblich ausschließlich in den eigenen Lokalen essen müssten. Der Konzern stellte in einer Stellungnahme gegenüber USA TODAY klar: Es handle sich dabei nicht um eine verpflichtende Regel, sondern um eine Empfehlung, „sofern es nach Lage und Zeitplan praktikabel ist“.

Hintergrund ist ein Artikel im Wall Street Journal vom 30. Januar, der diese Praxis als neue, verpflichtende Maßnahme dargestellt hatte. Dies dementierte das Unternehmen deutlich. Man habe lediglich kürzlich die Reisekostenrichtlinien überarbeitet, insbesondere um die Erstattung alkoholischer Getränke einzuschränken.

Image-Krise nach Logo-Fiasko

Die Klarstellung kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt für Cracker Barrel: Das Unternehmen hatte im August 2025 negative Schlagzeilen gemacht, als es einen neuen Markenauftritt inklusive eines geänderten Logos ankündigte – und nur wenige Tage später nach massivem Kundenprotest zurückruderte.

Die Folgen waren auch wirtschaftlich spürbar: Ein Umsatzrückgang von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal (August bis Oktober) wurde im Dezember bei der Quartalsbilanz präsentiert. Sowohl Restaurant- als auch Einzelhandelsumsätze in den Filialen fielen im Vergleich zum Vorjahr deutlich – Restaurantumsätze um 4,7 %, Einzelhandelsumsätze gar um 8,5 %.

CEO Julie Felss Masino sprach in einer Investoren-Telefonkonferenz am 9. Dezember von „schwierigen Monaten“ und räumte ein, dass es weiterer Anstrengungen bedürfe, um das Vertrauen verlorener Kundinnen und Kunden zurückzugewinnen.

Fazit

Auch wenn Cracker Barrel öffentlich betont, dass seine Reiseregelung für Mitarbeitende nicht verpflichtend ist, zeigt der Fall einmal mehr, wie schnell Unternehmenspolitik zu Imageproblemen führen kann – besonders in Zeiten ohnehin angespannter Geschäftslagen.

Die Restaurantkette, bekannt für ihren rustikalen Charme und ihre traditionelle Südstaatenküche, muss sich nun nicht nur mit sinkenden Umsätzen, sondern auch mit der öffentlichen Wahrnehmung auseinandersetzen. Ein Balanceakt zwischen interner Effizienz und externer Kundenzufriedenheit.

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