Im November 2025 steigt in Belém, Brasiliens „Tor zum Amazonas“, der große Weltklimagipfel – oder besser gesagt: das große Weltklimakabarett. Statt kühler Konferenzräume und Hightech-Infrastruktur erwartet die rund 50.000 erwarteten Gäste tropische Luftfeuchtigkeit, stundenlange Anreisen und… herzförmige Badewannen in Liebesmotellen.
Denn: Belém hat zwar den Regenwald, aber leider nicht genug Hotelzimmer. Deshalb heißt es jetzt: Klimaschutz mit Spiegeldecke und Pole-Stange. Das Motto der Stunde? „Bring deine Liebe – und vielleicht auch ein Moskitonetz.“
Von Konferenz zu Konfusionszentrum
Dass Belém als Austragungsort gewählt wurde, mutet für viele so an, „als würde man den Eurovision Song Contest in Oberwart austragen“ – ein Vergleich, der unter Insidern bereits Kultstatus genießt. Der österreichische Bundespräsident Van der Bellen zeigt sich diplomatisch besorgt: „Ob das in Belém rechtzeitig gelöst wird, weiß ich nicht.“ Übersetzt: „Na servas.“
Die große Preisfrage
Hotelpreise? Laut COP-Präsident Andre Correa do Lago „absolut absurd“. Ein Appartment für zwei Personen? Mehrere zehntausend Euro – manche sogar über 100.000. Da bleibt vielen Delegierten nur die Wahl zwischen Schulturnhalle, Kreuzfahrtschiff oder Lustschloss mit roten Samtvorhängen.
Klimaschutz zum Preis eines Bentley
Manche internationale Delegationen ziehen deshalb einfach die Reißleine. Die „Financial Times“ berichtet von Absagen und Verlagerungen – etwa nach São Paulo oder Rio, wo es immerhin WLAN, U-Bahn und normale Preise gibt. Für viele Firmen heißt das Motto nun: „Klimaschutz ja – aber bitte mit Espresso und funktionierender Klimaanlage.“
Präsident Lula: Amazonas statt Asphalt
Lulas Idee war eigentlich poetisch: Die Welt direkt ins grüne Herz des Amazonas zu holen. Leider pflastert die Regierung den Weg dorthin ausgerechnet mit einer vierspurigen Autobahn durch ein Schutzgebiet. So viel zur Ökobilanz.
Fazit: COP30 – Klimaschutz mit Komikfaktor
Was als historisches Treffen gedacht war, droht zum tropischen Theater zu werden. Während die einen noch ihre Flüge koordinieren (viel Glück mit den drei Gates des Flughafens), basteln andere an Notunterkünften mit Dschungelblick. Und wer’s ganz eilig hat, bucht eben gleich das „Suite Tropical Amor“ – inklusive Whirlpool, Spiegeldecke und diplomatischer Ratlosigkeit.
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