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Container Investments hinterfragen?

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Ja, nach der Magellan-Container-Pleite hätte man noch von einem unrühmlichen Einzelfall sprechen können. Sollte aber nun beim Unternehmen P & R Container aus München auch etwas „wirtschaftlich verrutschen“, dann ist das Thema Container-Investments in Deutschland sicherlich „erledigt“. Dann wird das Thema sicherlich auch weitere Unternehmen betreffen, die heute scheinbar noch gute Geschäfte machen und keine wirtschaftlichen Probleme haben.

Ein Unternehmen, welches wir in unserer Redaktion schon seit langer Zeit auf dem Radar haben, ist SOLVIUM aus Hamburg. Diverse Berichte finden Sie hierzu, wenn Sie auf unserer Internetseite nach dem Begriff „Solvium“ suchen lassen. Wir sind der Meinung, dass so manche Bilanz hier auch für die Anleger des Unternehmens nichts Gutes verheißt. Im Gegenteil, das geht dann vielleicht eher in den Bereich: „Da sollte ich mal ein waches Auge darauf haben“. Genau das kann man aus unserer Sicht den Investoren zu Solvium wirklich nur raten.

Stellen Sie bitte auch unangenehme bzw. unbequeme Fragen an das Unternehmen. Schriftlich! Nicht am Telefon, um dann für den Fall der Fälle auch etwas in der Hand zu haben. Etwas schriftliches und nicht nur ein Telefongespräch, an dass sich ihr Gesprächspartner dann im Zweifel nicht wird erinnern können. Das System des Direktinvestmentverkaufs dürfte bei allen Initiatoren nahezu gleich sein, dementsprechend dann möglicherweise irgendwann die gleichen Probleme.

Mal ehrlich, haben Sie sich als Anleger einmal wirklich überlegt, was eigentlich passiert, wenn bei dem Unternehmen, mit dem sie Ihren Vertrag haben, wirtschaftlich etwas in die Binsen geht? Wohl eher kaum, denn hätten Sie das getan, dann – so meine feste Überzeugung – hätten sie das Direktinvestment in solche Container sicherlich nicht getätigt. Gerade der Vorgang P & R sollte Ihnen sicherlich jetzt Anlass genug sein, sich ihre vertraglichen Absprachen noch einmal genauer anzuschauen und dann Fragen an das Unternehmen zu stellen, welches ihr Vertragspartner ist.

Aber auch Vermittler sollten sich aus meiner Sicht ein anderes Betätigungsfeld suchen. Das Thema Container als Direktinvestment dürfte wenig Zukunft haben.

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