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CO₂, EU und Grönland – Herr Kretschmer, sind Sie eigentlich noch zu retten?“

Fotocitizen (CC0), Pixabay
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Ein Interview von Ropert Ichbinweg, Chrissi Blindner und Morgen Trittihn

Ropert Ichbinweg: Herr Ministerpräsident, Sie sagen, man könne das alles „nicht mehr ernst nehmen“. Meinen Sie die EU, die Klimaziele oder Ihre eigene Pressearbeit?

Michael Kretschmer: Ich rede von Brüssel. Die da hinten im EU-Turm denken, man könne CO₂ wie ein Netflix-Abo regulieren. Ich sage: Das Klima braucht Freiheit!

Chrissi Blindner: Also ist die Erderwärmung eine Art Freiheitskampf?

Kretschmer: Richtig. Wenn’s wärmer wird, sparen wir Heizkosten. Und wer will schon im Januar die Scheiben kratzen? Ich nicht!

Morgen Trittihn: Sie haben die USA wegen Venezuela kritisiert. Und jetzt auch Grönland erwähnt. Wie oft schauen Sie eigentlich auf den Globus?

Kretschmer: Täglich. Ich bin Ministerpräsident UND Hobbygeograf. Grönland ist systemrelevant! Da gibt’s Rohstoffe, Eisbären und geopolitische Gefühle!

Ichbinweg: Apropos Gefühle. Ihre Beziehung zur EU wirkt… sagen wir mal: „verhaltensoriginell“. Lieben Sie Europa noch?

Kretschmer: Europa ist wie ein WG-Mitbewohner, der überall Zettel hinpappt: „Fenster zu! Heizung aus! Dusche nur montags!“ Irgendwann reicht’s!

Blindner: Zurück zu Deutschland. Klimaziele? Verbrenner-Aus? CO₂-Preis?

Kretschmer: Ich fordere eine technologieoffene Klimapolitik. Also: Ja zum Fortschritt, Nein zum Fortschreiten.

Trittihn: Das klingt nach Küchenkalenderphilosophie.

Kretschmer: Danke, das nehme ich als Kompliment.

Ichbinweg: Sie wünschen sich mehr Wettbewerbsfähigkeit, fordern aber niedrigere Preise UND weniger Subventionen. Wie soll das gehen?

Kretschmer: Indem wir nichts tun – aber schneller!

Blindner: Wenn Sie morgen Bundeskanzler wären, was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Kretschmer: Ich würde einen Feiertag einführen: „Tag der gesunden Vernunft“. Ironischerweise fällt er auf den 30. Februar.

Trittihn: Letzte Frage: Wollen Sie Grönland wirklich kaufen?

Kretschmer: Nur wenn der Preis stimmt und ein Parkplatz für Sachsen dabei ist.

Fazit: Michael Kretschmer bleibt sich treu – zwischen Realpolitik, Retrovision und romantischer Rebellion gegen die EU. Unsere Reporter? Müde. Aber immerhin klimaneutral.

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