nt – Neues Träumen
Von Redaktion nt, exklusiv ohne Gewähr
Christian Lindner, früher Finanzminister, FDP-Chef, Ampel-Krisenmoderator und bekennender Porschefreund, hat jetzt einen neuen Job: Autoverkäufer. Genauer gesagt: Vorstand bei Autoland. Und ja, das ist so gemeint.
„Alles kann, nichts muss“, sagt Lindner zum Auftakt – und meint damit nicht den Gebrauchtwagen mit H-Kennzeichen, sondern die Zukunft Deutschlands. Oder vielleicht auch seine eigene.
Auf die Frage, ob er sich jetzt wirklich auf Neuwagen, Jahreswagen und vielleicht auch auf Duftbäumchen konzentriert, antwortet Lindner voller Stolz: „Wir wollen den Umsatz von Autoland verdoppeln – auf zwei Milliarden.“ Die FDP sei kein Gebrauchtwagen, sondern ein Kulturgut. Manche sagen auch: ein Stehzeug.
Sein neuer Alltag? „Weniger Bundestag, mehr Verkaufsfläche. Und viel Tochter.“ Denn Lindner ist Vater geworden – ein Ereignis, das ihn völlig verändert hat: „Jetzt habe ich jemanden, der lacht, ohne dass ich im Bundestag eine Rede halten muss.“
Ob er nochmal in die Politik zurückkehrt? „Die Wahrscheinlichkeit geht gegen null.“ Es sei denn, der Dienstwagen ruft.
Seine Meinung zur aktuellen Regierung? Merz macht Schulden. Scholz schaut. Die Ampel? „Keine gemeinsame Idee für Deutschland.“ Die Lösung? „Mut zur Wahrheit. Und Plug-in-Hybride.“
Fazit: Lindner verkauft jetzt Autos. Aber immerhin mit Stil. Und gelegentlich noch einen Gedanken zur Nation gratis obendrauf.
Kommentar hinterlassen