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Chipmangel

ColiN00B (CC0), Pixabay
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Die Europäische Union hegt EU-Insidern zufolge Pläne für eine Chipallianz mit den heimischen Branchengrößen STMicroelectronics, NXP, Infineon und ASML, um die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern zu reduzieren. EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton traf sich heute in Berlin mit dem deutschen Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

„Um vorne zu sein und nicht hinterherzulaufen, muss die Industrie in der EU bei digitalen Technologien wie Halbleitern, der Cloud, Quantentechnologie und Batterien schnell und ambitioniert handeln“, twitterte Breton nach dem Treffen. 22 EU-Mitgliedstaaten unterstützten seine Initiative für den Ausbau lokaler Produktion.

Die Chipindustrie ist aus Kostengründen fast vollständig nach Asien abgewandert. Die Abhängigkeit ist hoch, da Halbleiter essenzieller Bestandteil in der Produktion elektronischer Produkte sind. Autohersteller und andere Industriekonzerne ächzen derzeit unter der Halbleiter-Knappheit, die den erhofften Aufschwung nach der Pandemie zu bremsen droht. Mit einer europäischen Chipallianz ließe sich das künftig nach Ansicht der EU verhindern.

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