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China weist neue CIA-Erkenntnisse zurück: „Laborunfall? Völlig absurd!“

Alexey_Hulsov (CC0), Pixabay
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Peking hat mal wieder genug von den „fantastischen“ Theorien aus Washington. Die jüngste Einschätzung der CIA, wonach das Coronavirus mit höherer Wahrscheinlichkeit doch aus einem Labor in Wuhan entwichen sein könnte, wird von China mit einer Mischung aus Empörung und amüsierter Genervtheit abgewunken.

„Ein Laborunfall? Äußerst unwahrscheinlich!“, erklärte Außenministeriumssprecherin Mao Ning heute mit der Überzeugung einer Lehrerin, die sich fragt, wie oft sie dieselbe Lektion noch wiederholen muss.

Vertrauen Sie auf die Experten – aber bitte nur auf die richtigen

Natürlich basiere Chinas Schlussfolgerung auf soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen – schließlich hätten chinesische Experten gemeinsam mit der WHO das Thema untersucht und sogar einen Blick in die betroffenen Labors in Wuhan geworfen. Und wenn das mal nicht der ultimative Beweis für Transparenz ist!

„Diese Ergebnisse wurden von der internationalen und wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend anerkannt“, versicherte Mao mit der Geduld einer Person, die sich wundert, warum irgendjemand noch an alternativen Erklärungen festhält.

Und überhaupt: Die US-Regierung solle endlich damit aufhören, „andere Länder zu verleumden und ihnen die Schuld zuzuschieben“. Weil wir ja alle wissen, dass Peking so etwas nie tun würde.

CIA entdeckt neue Wahrheit – jetzt, wo es politisch passt

Die plötzliche Neubewertung durch die CIA kommt, zufälligerweise genau nach der Amtsübernahme von Donald Trump, dessen Regierung bekanntlich immer einen Schuldigen braucht, wenn es mal nicht läuft. Und was eignet sich besser als ein chinesisches Labor?

Die CIA, die sich bislang nicht so recht auf eine Theorie festlegen konnte (warum auch voreilig sein?), ist nun überzeugt, dass die Labor-Theorie „wahrscheinlicher“ sei als die Theorie der natürlichen Übertragung durch Tiere. Aber keine Sorge – falls jemand diese Einschätzung anzweifelt, lässt sich die natürliche Herkunft der Pandemie „weiterhin als plausibel“ einstufen. Klingt logisch.

Neuer CIA-Chef mit klaren Prioritäten

Hinter dieser plötzlichen Erleuchtung steht John Ratcliffe, ein Mann, der bereits während Trumps erster Amtszeit als Geheimdienstkoordinator diente. Jetzt ist er wieder da – als frisch bestätigter CIA-Chef – und hat seine wichtigste Aufgabe auch schon gefunden: eine Neubewertung der Pandemie-Ursprünge.

Dass er diese Erkenntnisse zuerst dem rechten Nachrichtenportal Breitbart anvertraut hat, zeigt, wie ernsthaft und wissenschaftlich die ganze Sache angegangen wird. Denn wo sonst sollte man solch bahnbrechende Geheimdienstinformationen zuerst veröffentlichen?

Fazit: Alles wie immer

Die CIA sagt „wahrscheinlicher“, Peking sagt „unwahrscheinlich“. Die Wahrheit? Die liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen den Interessen der Großmächte, politischen Agenden und einer gehörigen Portion strategischer Amnesie. Bleiben Sie dran – das nächste Kapitel folgt bestimmt bald.

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