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Die US-Finanzministerin Janet Yellen besuchte Peking und sprach über die wirtschaftliche Beziehung zwischen den USA und China. Sie sagte, dass es weder wünschenswert noch möglich sei, die beiden größten Volkswirtschaften voneinander zu trennen. Eine Trennung hätte negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und wäre praktisch unmöglich.

In den letzten Monaten haben die USA begonnen, Chinas Zugang zu wichtigen Technologien einzuschränken. Dieser Ansatz wird als „De-Risking“ bezeichnet und soll die Abhängigkeit von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt reduzieren, um damit verbundene Sicherheitsrisiken zu verringern. Yellen betonte, dass sie eine Diversifizierung der wirtschaftlichen Beziehungen anstreben und nicht eine komplette Trennung.

Die chinesische Regierung hat als Reaktion darauf angekündigt, ab Anfang August den Export von Gallium und Germanium zu beschränken, die für die Chipproduktion wichtig sind. Dies war eine Reaktion auf US-Exportbeschränkungen von Halbleitern nach China. Die US-Finanzministerin äußerte ihre Besorgnis über diese Maßnahmen und betonte die Bedeutung robuster und vielfältiger Lieferketten.

Yellen besuchte China für vier Tage und diskutierte verschiedene Themen, darunter die Weltwirtschaft, den Klimawandel und die Schuldenlast ärmerer Länder.

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