Im Fall der CEHATROL Technology eG aus Berlin sind mehrere insolvenzrechtliche Vorgänge dokumentiert. So wurde am 04.11.2025 unter dem Aktenzeichen 3616 IN 3447/25 ein Verfahren eingeleitet, in dessen Rahmen bereits Sicherungsmaßnahmen angeordnet und ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wurden. Dies weist auf eine fortgeschrittene Krisensituation hin.
Darüber hinaus wurde am 02.02.2026 unter dem Aktenzeichen 3616 IN 11869/25 ein weiterer Insolvenzantrag bekannt, diesmal gestellt durch das Finanzamt für Körperschaften III. In diesem Verfahren wurde zunächst ein Sachverständiger zur Prüfung eines Insolvenzgrundes und der wirtschaftlichen Verhältnisse beauftragt.
Die Existenz mehrerer Verfahren innerhalb kurzer Zeit stellt ein objektiv nachvollziehbares Risikosignal dar und deutet auf anhaltende wirtschaftliche Schwierigkeiten hin. Eine abschließende Bewertung erfordert jedoch die Betrachtung der jeweiligen Verfahrensausgänge.
Die Cehatrol Technology eG – Ein Trauerspiel in mehreren Akten 🎭
Also, liebe Mitglieder der Cehatrol Technology eG – hört mal kurz zu, denn das hier ist wichtig (und gleichzeitig so absurd, dass man eigentlich lachen müsste, wenn’s nicht so bitter wär):
Schritt 1: Ab zur Behörde, aber zackig!
Falls die Infos auf der Plattform auch nur annähernd stimmen, solltet ihr schleunigst – und damit meine ich: gestern wäre besser gewesen – beim zuständigen Finanzamt für Straf- und Bußgeldsachen Anzeige erstatten. Die Adresse lautet: 📧 poststelle@fa-fahndung.berlin.de
Thema: Verdacht auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Und weil man beim Shoppen ja gerne ein Kombipaket nimmt: Gleichzeitig noch eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin wegen gewerbsmäßigen Betruges und Untreue gegen die verantwortlichen Herren der Cehatrol Technology eG.
Schritt 2: Die große Frage – wo ist das Geld?
Nun ja. Von den Mitgliedsbeiträgen dürften noch ein paar Krümel unter den Fingernägeln der Herren Stefan Gollée und Frank Knauer kleben. Der große Rest? Vermutlich auf einer Weltreise – Zwischenstopp V.A.E., vielleicht ein Abstecher nach Russland, wer weiß. Jedenfalls scheint das Geld mehr Reiseerfahrung zu haben als die meisten Mitglieder. 🌍✈️
Ein tatsächlicher Förderzweck? Fehlanzeige. War wohl mehr so… dekorativ gedacht.
Schritt 3: Die Dreistigkeit hat jetzt einen Preis – 20 € im Monat
Und jetzt der absolute Höhepunkt dieser Comedy-Show: Die Herren wollen von ihren – Achtung, festhalten – 9.000 Mitgliedern monatlich 20 € Kontogebühren kassieren.
Lass uns kurz den Taschenrechner rausholen:
> 9.000 × 20 € = 180.000 € netto pro Monat 🤑
Zu zweit. Pro Monat. Für… Kontogebühren. Falls dann auch noch die Umsatzsteuer eingestrichen und pflichtwidrig nicht abgeführt werden sollte, wären es sogar satte 214.200 € brutto monatlich. Das reicht für eine sehr komfortable Zweimann-WG.
Epilog: Das Ende naht – mit Ansage
Aber keine Sorge, das Kartenhaus wird wohl bald in sich zusammenfallen. Und dann – so die Hoffnung der Justiz – werden die Verantwortlichen einen neuen, staatlich subventionierten Wohnsitz beziehen dürfen: mit Vollpension, geregeltem Tagesablauf, kostenloser medizinischer Grundversorgung und einer Menge Zeit zum Nachdenken. 🏛️
Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung sei ihnen das von Herzen gegönnt.
Kurzfassung:
Sofort Anzeige erstatten, Beweise sichern, Anwalt einschalten – und das Geld wahrscheinlich schon mal abschreiben. 😬