Der US-Schauspieler Nicholas Brendon, bekannt aus der Kultserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“, ist tot. Wie seine Familie über soziale Medien mitteilte, starb er im Alter von 54 Jahren im Schlaf eines natürlichen Todes.
Brendon wurde vor allem durch seine Rolle als Xander Harris berühmt – der loyale, oft selbstironische Freund der Vampirjägerin Buffy Summers. Die Serie lief von 1997 bis 2003 und entwickelte sich zu einem prägenden Popkulturphänomen der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre.
In einer Stellungnahme würdigte seine Familie den Schauspieler als „leidenschaftlich, sensibel und zutiefst kreativ“. Neben der Schauspielerei habe Brendon in den vergangenen Jahren insbesondere in der Malerei eine neue Ausdrucksform gefunden.
Zugleich verwies die Familie auf gesundheitliche und persönliche Herausforderungen, mit denen der Schauspieler über Jahre zu kämpfen hatte. Brendon habe sich jedoch zuletzt in Behandlung befunden und sei „optimistisch in die Zukunft“ geblickt.
Nach dem Ende von „Buffy“ geriet Brendon immer wieder wegen Alkohol- und Drogenproblemen in die Schlagzeilen. Mehrere Aufenthalte in Entzugskliniken sowie wiederholte Festnahmen überschatteten seine Karriere. Auch gesundheitlich war er zuletzt schwer angeschlagen – unter anderem durch eine Wirbelsäulenerkrankung, die zeitweise zu Lähmungserscheinungen führte, sowie Herzprobleme.
Trotz dieser Rückschläge blieb Brendon für viele Fans untrennbar mit seiner ikonischen Rolle verbunden. Schauspielkollegin Alyson Hannigan, die in „Buffy“ Willow spielte, verabschiedete sich in sozialen Medien mit emotionalen Worten und erinnerte an „Jahre voller Lachen und Freundschaft“.
Neben „Buffy“ war Brendon unter anderem in Filmen wie „Psycho Beach Party“ und „Coherence“ zu sehen, letzterer gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Kelly Donovan.
Sein Tod folgt nur gut ein Jahr nach dem Ableben einer weiteren „Buffy“-Darstellerin, Michelle Trachtenberg.
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