Politik

Brüssel

Leonhard_Niederwimmer (CC0), Pixabay
Teilen

In Brüssel wurden in mehreren Regierungs- und Justizeinrichtungen Briefe mit einer giftigen Substanz entdeckt. Die belgische Staatssicherheit, das Justizministerium sowie ein Gerichtsgebäude waren die Adressaten dieser Sendungen, die am Donnerstag gefunden wurden. Personen, die mit dem Pulver in Kontakt kamen, wurden umgehend isoliert und medizinisch untersucht, glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Analysen des weißen Pulvers ergaben, dass es Brucin enthält, eine toxische Chemikalie, die Strychnin ähnelt, jedoch primär bei Verschlucken gefährlich ist. Hautkontakt stellt laut Staatsanwaltschaft keine unmittelbare Bedrohung dar.

Die Polizei von Brüssel hat Untersuchungen eingeleitet, um die Herkunft der Briefe zu klären. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die Briefe in Verbindung zu den jüngsten gewalttätigen Vorfällen im Zusammenhang mit Drogenkriminalität in der Stadt stehen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Politik

Eine Weltordnung ohne Amerika? Wie Trumps Politik die globale Balance verschiebt

Die internationale Ordnung, wie wir sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs...

Politik

Massive Kritik an Huckabees Äußerungen über Israels Ansprüche

Die Äußerungen des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee, über angebliche biblische Ansprüche...

Politik

Gefährdet eine Berlin–Rom-Achse den Green Deal der EU?

Als die Europäische Union 2019 den Green Deal beschloss und Klimaneutralität bis...

Politik

Globale Sicherheit am Scheideweg: Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026

In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, technologischen Umbrüchen und schwelenden Konflikten...