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Brandherde der Zukunft: Protestierende grillen Waymo-Roboter – und riskieren dabei mehr als nur Ärger

generalanti (CC0), Pixabay
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Was früher ein kaputter Briefkasten war, ist heute ein brennender Roboter-Taxi: Bei den jüngsten Protesten in Downtown L.A. wurden mindestens fünf selbstfahrende Waymo-Fahrzeuge Opfer der wütenden Menge. Offenbar galt das Feuer nicht nur der Politik, sondern auch der künstlichen Intelligenz auf vier Rädern – ein heißes Zeichen der Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes.

Elektro, aber mit Zündstoff

Die angezündeten Fahrzeuge – allesamt elektrische Jaguar I-PACE im Wert von rund 73.000 Dollar – brannten lichterloh. Mit dabei: dicke Rauchschwaden, Parolen wie „No ICE“ und „Trump raus“, sowie eine gehörige Portion Unmut über alles, was still steht, keine Hupe hat, aber dafür jede Menge Kameras. Dass Waymos schwerhörig gegenüber „Geh weg!“ sind, dürfte ihren Fluchtinstinkt nicht gerade gefördert haben.

Waymo reagiert vorsichtig – typisch Algorithmus

Der Google-Ableger zog sich daraufhin brav aus dem betroffenen Stadtgebiet zurück. Man wolle „aus reiner Vorsicht“ keine weiteren autonomen Fahrzeuge ins Getümmel schicken – was vermutlich auch daran liegt, dass ein Roboter nicht weiß, wie man sich gegen Molotowcocktails verteidigt.

Sind brennende EVs eigentlich gesund?

Kurze Antwort: Nein. Längere Antwort: Nein, und sie stinken auch. Fachleute warnen vor giftigen Dämpfen, wie z. B. Wasserstofffluorid und Metallpartikeln – ideal also, wenn man sein Protest-T-Shirt gleich mit „ACAB“ und Lungenfibrose besticken will. Besonders Feuerwehrleute sind gefährdet, denn ein brennender Akku braucht keinen Sauerstoff – er brennt von ganz allein, wie ein trotziges Kind mit Laserblick.

Tarnung war gestern: Kamera auf Rädern als Zielscheibe

Ob die Waymos gezielt bestellt und anschließend flambiert wurden, bleibt unklar. Klar ist: Als fahrende Hightech-Kugelaugen mit Bewegungsdaten-Abo sind sie bei Protesten ungefähr so beliebt wie ein ICE-Wartesaal ohne Heizung. Dass sie sich beim Anblick einer wütenden Menschenmenge nicht verteidigen, sondern „defensiv weiterrollen“, macht sie leider zum perfekten Opfer – wie ein Glas Wasser auf einem Technofestival.

Fazit: Zukunft trifft Wut – und beide explodieren

Die Idee, Elektroautos als politisches Statement abzufackeln, ist in etwa so clever wie ein Marshmallowgrill über einem Atomreaktor. Wer bei 40 Grad in L.A. schwarze Rauchwolken einatmet, sollte sich vielleicht fragen, ob man Systeme nicht auch anders anzünden kann – zum Beispiel mit Druck, Dialog oder demokratischem Engagement.

Aber klar: Ein brennender Roboter macht halt mehr Klicks.

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