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Boykott gegen Ritter Sport

jan_photo (CC0), Pixabay
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Grund: Die Firma bleibt – anders als viele Unternehmen weltweit – im Russland-Geschäft. Ritter Sport erklärte gegenüber Medien, man wolle „der russischen Bevölkerung vorerst weiter Schokolade zur Verfügung“ stellen. „Ein Lieferstopp hätte unmittelbar negative Folgen“ für langjährige Mitarbeiter – und träfe vor allem „unsere Kakao-Bauern“ in der Dritten Welt.

Fakt ist: Für Ritter ist Russland der weltweit zweitwichtigste Absatzmarkt. Dort verdient der Schoko-Hersteller geschätzt 50 Mio. Euro jährlich – 10 Prozent des gesamten Jahresumsatzes.

Letztlich geht es Ritter Sport nur um die Kohle, dass Menschen in der Ukraine wegen der Entscheidung eines Kriegsverbrechers um ihr Leben kämpfen müssen, das ordnet man dem Gewinn dann scheinbar gerne unter.

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