Nach dem jüngsten Eklat rund um Trumps Grönland-Besessenheit – inklusive Zollandrohungen gegen so ziemlich alle europäischen Länder mit Küstenlinie – hat der Bitcoin einen ordentlichen Bauchklatscher hingelegt. Von 95.000 Dollar rutschte der digitale Superstar kurzzeitig auf unter 92.000 Dollar. Und das an einem Montag. Vielen Krypto-Fans dürfte da der Morgenkaffee im Hals stecken geblieben sein – falls sie sich bei diesen Strompreisen überhaupt noch einen leisten können.
Krypto in Panik – 100 Milliarden verpufft
Anleger reagierten, wie man es bei spontanen geopolitischen Schockmomenten eben tut: Sie flohen in sicherere Häfen – also vermutlich unter ihre Bettdecke oder in Gold. Rund 100 Milliarden Dollar wurden aus dem Kryptomarkt gespült, als wäre es ein Flashmob aus panischen Wallets.
Ether und Co. gingen gleich mit baden. Analysten sprechen von „Flucht in Sicherheit“, andere nennen es „Reflex auf Trump’sche Außenpolitik“.
Grönland, das neue Zentrum der Welt(un)ordnung
Der eigentliche Stein des Anstoßes: Donald Trump möchte weiterhin unbedingt Grönland kaufen, mieten oder adoptieren – notfalls mit Zöllen, notfalls mit der US-Armee, notfalls mit einem Monopoly-Gutschein. Europa sagt: „Eher friert die Hölle zu – oder Grönland taut.“ Und zack, schon ist der nächste Handelskrieg in der Pipeline.
Die Commerzbank-Analyse, übersetzt für Normalsterbliche:
Analystin Thu Lan Nguyen warnt davor, dass Trump irgendwann „eine Grenze überschreiten“ könnte. Spoiler: Das ist vermutlich schon passiert – irgendwo zwischen der Nobelpreis-Krise und dem Drohbrief an Norwegen.
Bitcoin – zwischen Mondflug und Bruchlandung
Im Oktober noch bei schwindelerregenden 126.000 Dollar, wackelt der Bitcoin nun wie ein Däne bei Trumps nächstem Tweet. Dennoch: Am Montagmorgen konnte sich der Kurs leicht erholen – vielleicht, weil Anleger gemerkt haben, dass auch 92.000 Dollar immer noch mehr sind als ein Durchschnittsbankkonto im Euroraum.
Fazit: Bitcoin bleibt volatil, Trump bleibt Trump, und Grönland bleibt vorerst, wo es ist – zwischen Eisbergen und geopolitischen Fantasien.
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