Zitat einer l“auf lustiggemahcten“ E-Mail die der Insolvenzverwalter der DEGAG wohl heute an Vertriebspartner versendet versenden hat.
Herr Eckert hat jetzt den Spitznamen „Toyota“ bei uns-Nichts ist unmöglich.
Betreff: DEGAG-Datenportal – Wer Daten will, muss zahlen (aber freundlich)
Liebe Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner,
es ist ja nicht so, als hätte man es nicht kommen sehen: Das Insolvenzverfahren über Teile der DEGAG-Gruppe läuft – inklusive einer Vielzahl von Gesellschaften, die ihre wirtschaftliche Karriere im Februar 2025 offiziell beendet haben. Herzlichen Glückwunsch an alle, die noch den Überblick behalten.
Doch damit nicht genug: Wie Sie vielleicht bemerkt haben, ist auch das gute alte Vertriebsportal – auf dem Sie einst fleißig Kundendaten hochgeladen haben – zurzeit so aktiv wie ein Faxgerät in der Tiefsee. Grund: Niemand hat mehr Server- und Lizenzkosten bezahlt. Die IT-Betreuung? Auch eingestellt. Man kann’s niemandem verübeln.
Die gute Nachricht: Die Daten sind noch da. Die schlechte: Sie sind digital eingeschlossen – und zwar hinter einer Paywall in Höhe von insgesamt rund 49.489 Euro brutto. Darin enthalten: Kosten für die Wiederherstellung, technische Betreuung und eine Art digitale Aufsicht, damit auch alles rechtlich sauber läuft. Und nein, das kann leider nicht aus der Portokasse der DEGAG-Gesellschaften gezahlt werden – die ist bekanntlich leer.
Jetzt kommen Sie ins Spiel: Wir haben 116 Vertriebspartner identifiziert, was rechnerisch auf einen Beitrag von 426,62 Euro pro Person hinausläuft. Sollte sich nicht jede*r beteiligen wollen, wird’s für die restlichen Unterstützer natürlich teurer – wir sind schließlich nicht im Schlaraffenland.
Was bringt Ihnen das?
Zugriff auf die von Ihnen hochgeladenen Dokumente. Und das kann Gold wert sein – ob zur Verteidigung gegen Anlegeransprüche, zur Vertragserfüllung oder einfach fürs eigene Archiv.
Deadline: 25. Juli 2025
Bis dahin möchten wir wissen, ob Sie mitmachen. Wenn ja, folgt alles Weitere zur Zahlungsabwicklung. Wenn nein – dann eben nicht. Aber dann wird’s auch nichts mit den Daten.
Fragen? Immer her damit – solange Sie uns nicht nach dem Geschäftsmodell der DEGAG fragen.
Mit besten Grüßen
Ihre vorläufige Insolvenzverwaltung (und das digitale Überbleibselmanagement)
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Die Original E-Mail liegt der Redaktion vor.
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