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Beschuldigt

hosnysalah (CC0), Pixabay
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Bei einem israelischen Luftangriff sind palästinensischen Angaben zufolge nahe der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens mindestens 35 Menschen getötet worden. Die Geschosse trafen demnach ein Vertriebenenlager, in dem mehrere Zelte in Flammen aufgingen. Die palästinensische Präsidentschaft bezeichnete den Vorfall als ein „abscheuliches Massaker“. Israels Armee erklärte hingegen, dass bei dem Angriff ein Hamas-Komplex getroffen wurde, in dem wichtige Hamas-Terroristen tätig waren. Der Angriff mit „Präzisionsmunition“ habe sich gegen „legitime Ziele“ gerichtet. Geheimdienstinformationen hätten darauf hingewiesen, dass das Gelände von der Hamas genutzt wurde.

Bei dem Angriff wurden nach Angaben der Armee zwei ranghohe Hamas-Vertreter getötet, die an der Planung von Anschlägen beteiligt gewesen seien. Darüber hinaus prüfe die Armee Berichte, wonach infolge des Angriffs mehrere Zivilisten in der Gegend verletzt worden seien. Der Vorfall hat zu einer weiteren Eskalation der ohnehin angespannten Lage im Gazastreifen geführt und international Besorgnis ausgelöst.

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