Allgemeines

Beschluss

Teilen

Die EU-Finanzministerinnen und -minister geben grünes Licht für eine Art CO2-Zoll. Die Mitgliedsstaaten verständigten sich heute grundsätzlich darauf, Abgaben auf bestimmte Waren zu erheben, bei deren Produktion im EU-Ausland klimaschädliche Gase ausgestoßen werden.

Eine sehr große Mehrheit war laut Frankreich für den Vorschlag, den die EU-Kommission im Sommer 2021 vorgelegt hatte. Die Maßnahme muss nun mit dem EU-Parlament verhandelt werden.

Die Einigung sei ein „wichtiger Schritt in Richtung Fairness“, teilte Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) am Rande eines Treffens der EU-Finanz- und -Wirtschaftsminister in Brüssel mit. „Produzenten, die Waren in Ländern mit einer weniger ambitionierten Klimapolitik dann eventuell günstiger produzieren können, würden auf dem europäischen Markt Kostenvorteile haben“, so Brunner. Deshalb brauche es ein „System, das einen Ausgleich des CO2-Preises zwischen einheimischen Produkten und Einfuhren herstellt“.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Insolvenz:Gräfin von Luxburg GmbH & Co. Kaiserdamm KG

3618 IN 10794/25 | In dem Verfahren über den Antrag auf Eröffnung...

Allgemeines

„Anleger sollten jetzt schnell handeln“ – Interview mit Rechtsanwalt Niklas Linnemann zur Luana Energieversorgung Deutschland GmbH

Herr Linnemann, die BaFin hat jüngst vor einem drohenden Zahlungsausfall bei der...

Allgemeines

Stephen Miran verlässt das Weiße Haus – bleibt jedoch Mitglied im US-Zentralbankrat

Stephen Miran, einer der wichtigsten Wirtschaftsexperten im Team von US-Präsident Donald Trump,...

Allgemeines

China greift nach dem Dollar – Peking sieht Chance zur Neuordnung der Finanzwelt

Inmitten globaler Unsicherheiten und wachsender Skepsis gegenüber der US-Wirtschaftspolitik unter Präsident Donald...