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Berlusconi bastelt

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„Italien braucht keine vorgezogene Parlamentswahlen, die das Land unvorhersehbaren Risiken aussetzen würden“, sagte Berlusconi in einem Interview.
In dem Gespräch mit dem TV-Sender «Canale 5» vom Freitag wünschte er seinen Landsleuten viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Das Parlament habe jüngst «um die Stabilität zu sichern» zwei Misstrauensanträge abgelehnt, die «unvorsichtigerweise» von der Opposition eingereicht worden seien.«Von der katholischen Kirche bis zu den Unternehmern, alle bitten uns, dem Land Neuwahlen zu ersparen. Im Parlament wird es die Bedingungen für die Umsetzung unseres Programms geben», sagte der Premierminister. Der 74-jährige Berlusconi bemüht sich eine Ausdehnung der Regierungskoalition und hofft auf den Übertritt mehrerer Parlamentarier aus der Opposition zu seinem Mitte-rechts-Block. Aus Regierungskreisen verlautete es, dass Berlusconi die Werbeaktion, um zusätzliche Abgeordnete zu gewinnen, nun ausgedehnt habe.

Hoffnungsträger seien nicht mehr nur die oppositionelle christdemokratische UDC, sondern auch Politiker aus Linksparteien. Einige katholische Parlamentarier der oppositionellen Demokratischen Partei (PD) seien zum Einstieg ins Regierungslager bereit, hiess es in Rom.

Der Chef der mit Berlusconi verbündeten rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord, Umberto Bossi, sieht die Lage pessimistischer. Die von Berlusconi propagierte Mehrheit in der Abgeordnetenkammer gebe es de facto nicht.

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