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Berliner Morgenpost berichtet über Schrottimmobilienprozess

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In einem Großverfahren um die Vermarktung von Schrottimmobilien haben am Freitag alle neun Angeklagten die Aussage verweigert. Das berichtet die Berliner Morgenpost in ihrer aktuellen Ausgabe.

Im Prozess vor dem Berliner Landgericht wirft die Staatsanwaltschaft den Angeklagten im Alter von 25 bis 53 Jahren bandenmäßigen Betrug in Millionenhöhe vor. Als einer der Drahtzieher sitzt ein Immobilienmanager auf der Anklagebank. Das Gericht hat dem 30-Jährigen, falls er gesteht, eine Strafe von maximal fünf Jahren Haft in Aussicht gestellt.Der umfassenden Anklageschrift folgend wurden zehn geschäftlich unerfahrenen Ehepaaren minderwertige Wohnungen als lukrative Steuersparmodelle aufgeschwatzt. Erste Kontakte liefen über Callcenter. Hohe Renditen seien versprochen worden ohne über die Risiken bei der Vermietung zu informieren. Die Interessenten, oft Leute mit geringem Vermögen, seien bewusst getäuscht worden. „Die Immobilien entsprachen dem Kaufpreis keineswegs“, so die Anklage. Auch sei der Kaufpreis durch versteckte Provisionen bis zu 35 Prozent in die Höhe getrieben worden.

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