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Bericht: US-Regierung prüft Einschränkungen bei Corona-Impfungen für Kinder

Shafin_Protic (CC0), Pixabay
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Einem Bericht der Washington Post zufolge erwägt die US-Regierung, einen möglichen Zusammenhang zwischen Covid-19-Impfungen und dem Tod von 25 Kindern öffentlich zu thematisieren. Grundlage dafür seien Daten aus dem Bundesmeldesystem für Impfnebenwirkungen (VAERS). Dieses erfasst zwar Verdachtsfälle und Beschwerden nach Impfungen, liefert jedoch keine Beweise für einen kausalen Zusammenhang. Experten weisen regelmäßig darauf hin, dass die dort registrierten Meldungen nicht automatisch auf eine tatsächliche Gefährdung schließen lassen.

Mögliche Impf-Einschränkungen
Insidern zufolge wird im Gesundheitsministerium diskutiert, ob auf dieser Basis Impfempfehlungen für bestimmte Bevölkerungsgruppen weiter eingeschränkt werden sollen. Eine offizielle Stellungnahme des Ministeriums lag zunächst nicht vor.

Minister als Impfkritiker bekannt
Seit Amtsantritt von Präsident Donald Trump leitet Robert F. Kennedy Jr. das US-Gesundheitsministerium. Kennedy ist seit Jahren als prominenter Impfkritiker bekannt und hat die Impfempfehlungen für Covid-19 deutlich zurückgefahren. So wurde die allgemeine Empfehlung für gesunde Kinder, Jugendliche und Schwangere gestrichen. Aktuell wird die Impfung in den USA nur noch für ältere Erwachsene und Menschen mit Vorerkrankungen empfohlen.

Dieser Kurs stößt auf Kritik führender medizinischer Organisationen. Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde etwa hält die Impfung weiterhin für sinnvoll und sicher und warnt vor den Risiken einer unzureichenden Immunisierung junger Menschen.

Reaktionen an den Finanzmärkten
Die Berichte über mögliche neue Einschränkungen hatten unmittelbare Auswirkungen an der Wall Street. Die Aktien großer Impfstoffhersteller gerieten unter Druck: Moderna verlor zeitweise mehr als sieben Prozent, Biontech sogar 8,7 Prozent. Auch Pfizer und Novavax mussten mit rund drei Prozent deutlichen Kursrückgängen rechnen.

Stellungnahmen der Hersteller
Moderna wies in einer ersten Reaktion die Befürchtungen zurück. Weltweit hätten Aufsichtsbehörden in mehr als 90 Ländern den Covid-19-Impfstoff geprüft, ohne neue oder bislang unbekannte Sicherheitsbedenken für Kinder oder Schwangere zu finden. Auch andere Hersteller verwiesen auf umfangreiche Sicherheitsstudien und internationale Zulassungsprüfungen.

Ausblick
Sollte die US-Regierung ihre Impfstrategie erneut anpassen, könnte dies weitreichende Folgen für die Impfbereitschaft und den Gesundheitsschutz haben. Zugleich würde der Kurs Washingtons die internationale Impfpolitik beeinflussen – insbesondere in Staaten, die sich stark an den Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörden orientieren.

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