Die DEGAG WI8 GmbH ist ein Unternehmen aus der DEGAG-Gruppe, das Geld von Anlegern eingesammelt hat, um Immobiliengeschäfte zu finanzieren. Nun liegt ein Gutachten vor, das erklärt, warum das Unternehmen pleite ist.
Die Firma ist zahlungsunfähig: Sie kann ihre Rechnungen und die versprochenen Zinsen nicht mehr bezahlen.
Die Firma ist auch überschuldet: Die Schulden sind höher als das Vermögen.
Laut Gutachten bestehen Verbindlichkeiten von rund 549 Millionen Euro.
Dieses Geld schuldet die Firma hauptsächlich den Anlegern, die ihr Kapital in sogenannte Genussrechte gesteckt haben.
Die DEGAG WI8 GmbH hat Kapital von Anlegern eingesammelt.
Rund 2.000 Menschen haben Geld investiert.
Dafür erhielten sie Genussrechte, also eine Art Beteiligung mit Zinsversprechen.
Das eingesammelte Geld floss an andere Gesellschaften innerhalb der DEGAG-Gruppe. Damit sollten Immobilien gekauft, saniert und vermietet werden.
Viele Immobilien waren in einem schlechten Zustand und konnten nicht ausreichend vermietet werden.
Kredite, die für Renovierungen und Projekte gebraucht wurden, kamen nicht zustande.
So fehlte Geld, um die Anleger auszuzahlen.
Zusätzlich mussten hohe Provisionen an Vermittler gezahlt werden – das hat die Lage noch verschärft.
Es gibt Vorwürfe, dass Millionenbeträge für private Zwecke entnommen wurden.
Außerdem sollen zentrale Entscheidungen allein getroffen worden sein, ohne ausreichende Kontrolle durch andere Führungskräfte.
Die Vorwürfe werden von der Geschäftsführung zurückgewiesen.
Anleger müssen mit hohen Verlusten rechnen.
Eine Rettung oder Sanierung des Unternehmens ist nicht möglich.
Auch die Suche nach neuen Investoren hat keinen Erfolg gebracht.
Das Unternehmen kann nicht fortgeführt werden.
Der Gutachter empfiehlt daher klar die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Ziel ist es nun, das verbliebene Vermögen zu sichern und geordnet zu verteilen.
Die DEGAG WI8 GmbH hat sich übernommen. Sie hat viel Geld von Anlegern eingesammelt, konnte ihre Immobilienprojekte aber nicht erfolgreich umsetzen. Statt Gewinnen entstanden riesige Schulden. Die Kritik an der Unternehmensführung verstärkt den Skandal. Anleger werden ihr Geld wahrscheinlich zum größten Teil verlieren.
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