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Befürchtung

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Der Chef des sunnitischen Irakija-Blocks sieht den Irak am Rande des Abgrunds.

Dem Land drohe eine konfessionelle Alleinherrschaft der Schiiten und damit ein Bürgerkrieg, schrieb Ijad Allawi in einem Beitrag für die „New York Times“ am Mittwoch. Darüber hinaus stellte er eine Reihe von Bedingungen, bevor sich Sunniten und Schiiten wieder an einen Tisch setzen könnten. Allawi forderte die Freilassung von „zu unrecht beschuldigten Gefangenen“. In den vergangenen Tagen wurden Hunderte ehemalige Mitglieder der sunnitischen Baath-Partei des gestürzten Machthaber Saddam Husseins verhaftet. Auch solle ein Komitee von Spitzenpolitikern über die Unabhängigkeit der Justiz wachen. Die Regierung in Bagdad steckt in der schwersten Krise ihres rund einjährigen Bestehens. Der schiitische Ministerpräsident Nuri al-Maliki wirft dem sunnitischen Vizepräsidenten Tarek al-Haschemi vor, an Anschlägen und Tötungen beteiligt gewesen zu sein und will ihn festnehmen lassen. Zudem bat er das Parlament um die Entlassung seines sunnitischen Stellvertreters Saleh al-Mutlak, nachdem dieser Maliki in die Nähe des früheren Diktators Saddam Hussein gestellt hatte.

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