Bayern München hat wieder zugeschlagen! Auf dem Weg zum „Finale dahoam“ ließ der deutsche Rekordmeister Bayer Leverkusen keine Chance – und wer dachte, die Werkself könnte nach dem 0:3 im Hinspiel eine magische Aufholjagd starten, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit einem souveränen 2:0-Sieg im Rückspiel schickten die Bayern ihre Bundesliga-Kollegen mit einem freundlichen „Danke fürs Mitmachen“ nach Hause.
Kane trifft – weil er es kann
Harry Kane war mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort und versenkte einen Freistoß zum 1:0 (52.). Es war sein zehnter Treffer in der Königsklasse – der Mann trifft in der Champions League öfter als andere zum Frühstück Kaffee trinken. Alphonso Davies machte dann in der 71. Minute den Deckel drauf, und schon konnte sich Bayern auf das Viertelfinale freuen.
Leverkusen hätte für ein Wunder wohl Florian Wirtz gebraucht – doch der fehlte verletzt. So blieb für die Werkself nur die Erkenntnis: Wer gegen Bayern weiterkommen will, sollte vorher besser Messi klonen.
Nächster Gegner: Inter Mailand – wiedersehen mit Arnautovic
Im Viertelfinale geht’s für die Münchner gegen Inter Mailand. Die Italiener ließen gegen Feyenoord nichts anbrennen – also fast nichts, denn nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel wurde es mit dem 2:1 in Mailand doch kurzzeitig spannend.
Marcus Thuram brachte Inter früh in Führung (8. Minute), dann kam Feyenoord per Elfmeter (42., Moder) zurück ins Spiel. Doch Hakan Çalhanoğlu antwortete ebenfalls per Strafstoß (51.) und stellte den alten Abstand wieder her. Besonders erfreulich: Marko Arnautovic durfte ab der 71. Minute mitwirken, wenn auch eher als Zuschauer mit Trikot.
Barcelona tanzt Benfica schwindelig
Während die Bayern in Leverkusen auf Pragmatismus setzten, verwandelte Barcelona das Spiel gegen Benfica Lissabon in eine Fußballdemonstration. Dank eines 3:1-Erfolgs nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel zogen die Katalanen locker ins Viertelfinale ein – und das mit ordentlich Samba-Flair.
🔹 Raphinha (11., 42.) und Lamine Yamal (27.) sorgten mit Traumtoren für Begeisterung.
🔹 Benfica konnte nur kurz durch Kapitän Otamendi (13.) mit einem Kopfball nach Ecke hoffen.
🔹 Danach hatten die Portugiesen aber genauso viele Chancen wie ein Schneemann in der Wüste.
Die Barca-Stars spielten mit einer derartigen Leichtigkeit, dass man dachte, sie würden nebenbei noch ein Beachvolleyballturnier bestreiten. Vor allem der erst 17-jährige Yamal drehte auf und ließ die Benfica-Abwehr älter aussehen als eine VHS-Kassette.
Nun wartet im Viertelfinale der Sieger aus OSC Lille gegen Borussia Dortmund (Hinspiel 1:1). Sollte es zum Duell mit den Deutschen kommen, muss sich der BVB warm anziehen – oder vielleicht lieber einen zweiten Torwart ins Spiel bringen.
Und sonst so?
Während Bayern, Inter und Barcelona souverän weiterziehen, fragt sich ganz Fußball-Europa: Wer kann die Bayern stoppen? Oder muss man sich in München schon jetzt um eine Sicherheitszone um den Marienplatz kümmern, um die Feierlichkeiten im Mai zu managen?
Egal wie es ausgeht – eins ist klar: Die Champions League bleibt im Bayern-Modus.
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