Man muss es ihm lassen: Barron Trump hat es geschafft, zum „Zukunftsträger der konservativen Bewegung“ ernannt zu werden, ohne je öffentlich ein Wort zu sagen. Während andere sich jahrelang mühsam durch Debatten kämpfen oder Twitter-Fehden anzetteln, reicht es bei ihm offenbar, einfach nur existieren zu dürfen.
Skandal! Barron geht zur Uni und… geht dann wieder nach Hause?
Seinen plötzlichen politischen Heiligenstatus verdankt der 1,98 Meter große NYU-Student einer kuriosen Kontroverse. Die Präsidentin des NYU College Republicans, Kaya Walker, wagte es, ihn in einem Vanity Fair-Interview als normalen Studenten zu beschreiben. Ihr Vergehen?
„Er ist so eine Art Kuriosität auf dem Campus. Er geht zur Vorlesung, dann geht er nach Hause.“
Ein Skandal ungeahnten Ausmaßes! Prompt musste sie ihren Posten räumen, weil ihre Aussage nicht mit den „Werten und Prinzipien“ der Partei vereinbar sei. (Seit wann ist es parteischädigend, ein normales Studentenleben zu führen?)
Barron 2028? College Republicans sind begeistert
Die nationale Führung der College Republicans of America reagierte nicht etwa mit Schulterzucken, sondern mit einer überschwänglichen Liebeserklärung an Barron:
„Barron Trump ist die Zukunft der konservativen Bewegung!“
Sofort wurde ihm eine Mitgliedschaft in der Organisation angeboten – ob er darauf Lust hat, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Warum eigentlich Barron?
Die College Republicans erklären:
„MAGA ist die Zukunft des Konservatismus, und die Jugend wird Trumps Politik weiter institutionalieren.“
Mit anderen Worten: Barron ist jung, groß, hat den richtigen Nachnamen – was will man mehr? Ob er politisches Interesse hat? Egal. Ob er sich selbst als Konservativen sieht? Nebensache. Ob er jemals die Einladung annimmt? Offen.
Barrons politisches Erbe: Ein Podcast-Tipp für Papa
Tatsächlich hat Barron seinen Vater dazu überredet, in der Wahlkampagne 2024 populäre Podcasts zu besuchen. Laut Melania Trump hat ihr Sohn „sehr viel politisches Wissen“ und „versteht seine Generation“. Der einzige bekannte Satz, den die Öffentlichkeit von ihm je gehört hat?
„Wie geht es Ihnen? Schön, Sie zu sehen.“
Klingt nach einer MAGA-Visionärsrede, oder?
Fazit: Barron 2028? Oder einfach nur ein Student mit Leibwächtern?
Während andere Politiker jahrelange Reden und Interviews brauchen, um als Zukunftshoffnung gefeiert zu werden, reicht es bei Barron Trump offenbar, die richtigen Gene zu haben. Ob er das Angebot der College Republicans annimmt oder einfach weiter studiert, bleibt unklar. Bis dahin bleibt er die vielleicht stillste politische Ikone der Neuzeit.
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