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BaFin warnt vor unseriösen Finanzplattformen und gefälschten WhatsApp-Gruppen

Pacholek-cz (CC0), Pixabay
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat erneut vor betrügerischen Online-Angeboten im Finanzbereich gewarnt. Im Fokus stehen diesmal die Plattform Stone Vest sowie angeblich von der FERI AG betriebene WhatsApp-Gruppen. In beiden Fällen handelt es sich um Aktivitäten ohne die erforderliche Erlaubnis der Aufsichtsbehörde – teils sogar um Fälle von Identitätsdiebstahl.

Stone Vest agiert ohne Erlaubnis

Konkret warnt die BaFin vor den Websites stone-vest-ltd.com und inv.stone-vest.com. Nach ihren Erkenntnissen bietet das Unternehmen, das unter verschiedenen Schreibweisen auftritt (u. a. Stonevest, Stone-Vest, Stone Invest), unerlaubt Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Dienste im Zusammenhang mit Kryptowertegeschäften an. Eine entsprechende Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) liegt der BaFin nicht vor.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher äußerste Vorsicht walten lassen und Angebote der Plattform keinesfalls nutzen. Die Behörde warnt ausdrücklich davor, dort Geld zu investieren oder persönliche Daten preiszugeben.

FERI AG wird für Betrugsmasche missbraucht

Ebenfalls am 24. Oktober veröffentlichte die BaFin eine weitere Warnung – diesmal wegen des Missbrauchs des Namens der renommierten FERI AG. In verschiedenen WhatsApp-Gruppen wird vorgegeben, dass dort offizielle Kaufempfehlungen für Finanzprodukte und Kryptowährungen geteilt würden – angeblich im Namen von FERI.

Die Empfehlungen seien laut BaFin direkt mit der App „FERI PRO“ verknüpft, über die sich die angepriesenen Produkte handeln ließen. Die Behörde stellt klar: Weder die WhatsApp-Gruppen noch die App stehen in Verbindung mit der tatsächlichen FERI AG. Es handelt sich um einen Fall von Identitätsdiebstahl und möglichem Anlagebetrug.

BaFin rät zur Vorsicht bei Finanzangeboten im Netz

Die BaFin ruft Verbraucher dazu auf, Finanzangebote im Internet stets kritisch zu prüfen und sich im Zweifelsfall direkt bei der Aufsicht oder über die Unternehmensregister zu informieren. Besonders Angebote über soziale Medien, Messenger-Dienste oder Plattformen mit fehlendem Impressum und unklarer Regulierung bergen ein hohes Risiko, Opfer eines Betrugs zu werden.

Weitere Informationen und eine Liste der aktuellen Warnungen stellt die BaFin auf ihrer offiziellen Website zur Verfügung.


Tipp für Leserinnen und Leser:
Bevor Sie Geld investieren oder Apps installieren, prüfen Sie stets die Seriosität des Anbieters. Die Website der BaFin bietet unter www.bafin.de eine Suchfunktion zu registrierten Unternehmen. Gleiches gilt für www.investigate.jetzt 

 

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