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BaFin warnt vor Identitätsmissbrauch und unerlaubten Finanzangeboten (23. Oktober 2025)

Pacholek-cz (CC0), Pixabay
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 23. Oktober 2025 gleich mehrere Warnmeldungen veröffentlicht. Sie betreffen Identitätsmissbrauch bekannter Unternehmen und unerlaubte Finanzgeschäfte, die derzeit über manipulierte Webseiten oder Kommunikationsplattformen beworben werden.


1. „near-on-chain(.)de“ – gefälschte Jobangebote im Umlauf

Über die Webseite near-on-chain.de werden angeblich Stellen wie „Support (m/w/d) für Handelssysteme – im Home Office“ angeboten.
Diese Inserate stehen in keinem Zusammenhang mit der Proconta Wirtschafts- und Steuergesellschaft mbH aus Kiel.
Laut BaFin handelt es sich um Identitätsmissbrauch, das Unternehmen habe die Anzeigen nicht selbst veröffentlicht. Bewerber sollten daher keine persönlichen Daten oder Dokumente übermitteln.


2. „inv.my-own-space(.)com“ – gefälschte WhatsApp-Gruppen nutzen Namen von Finacor Deutschland GmbH

Die BaFin warnt vor WhatsApp-Gruppen, die sich als Mitarbeiter der Finacor Deutschland GmbH (Frankfurt am Main) ausgeben.
Dort werden angeblich Finanzdienstleistungen und Investments angeboten – ohne behördliche Erlaubnis.
Finacor Deutschland hat mit diesen Gruppen nichts zu tun und bietet keine Finanzprodukte über WhatsApp an.
Auch die in diesem Zusammenhang genannte N26 Bank SE steht nicht in Partnerschaft mit den Betrügern.
Die BaFin spricht daher von einem klaren Identitätsmissbrauch zulasten des Unternehmens.


3. „SK Black Rock Financial GmbH“ – unerlaubte Angebote angeblicher OpenAI- und Klarna-Aktien

Eine Firma namens SK Black Rock Financial GmbH, mit angeblichem Sitz in Monheim, kontaktiert derzeit ungefragt Anlegerinnen und Anleger.
Sie bietet angebliche vorbörsliche Aktien von OpenAI und Klarna AB an – ein Geschäft, das eine BaFin-Erlaubnis voraussetzen würde, die jedoch nicht vorliegt.
Zudem war die Website sk-blackrock-financial.com zwischenzeitlich offline. Nach Einschätzung der BaFin deutet alles darauf hin, dass weitere unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden.


Fazit

Die BaFin rät Anlegern und Verbrauchern zur äußersten Vorsicht:

  • Keine sensiblen Daten weitergeben,

  • keine Zahlungen an unbekannte Anbieter leisten,

  • und im Zweifel die Echtheit von Webseiten und Kontakten über die offiziellen Unternehmensseiten oder die BaFin-Warnliste prüfen.

Die jüngsten Fälle zeigen erneut, wie häufig seriöse Unternehmensnamen missbraucht werden, um betrügerische Finanzgeschäfte oder gefälschte Jobangebote zu tarnen.

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