Umwelt

Atomkraftwerk in China

Elionas (CC0), Pixabay
Teilen

Vorfall in einem Kernkraftwerk in China relativiert, an dessen Bau er beteiligt war. Der chinesische Betreiber des AKW in Taishan in Südchina habe „innerhalb der von der chinesischen Sicherheitsbehörde definierten Grenzwerte“ kontrolliert Edelgase in die Atmosphäre abgegeben, sagte ein Konzernsprecher gestern: „Wir haben keine Dynamik eines Unfalls mit Kernschmelze.“

Der US-Fernsehsender CNN hatte zuvor über ein seit Wochen bestehendes mögliches Leck in dem Kraftwerk berichtet, an dem EDF zu 30 Prozent beteiligt ist. In dem AKW sind zwei Druckwasserreaktoren neuen Typs (European Pressurized Water Reactor, EPR) im Dienst.

EDF hatte zuletzt von einem „Anstieg der Konzentration bestimmter Edelgase im Primärkreislauf“ in einem der beiden Reaktoren berichtet. Ursache sei „eine Schädigung der Umhüllung einiger Brennstäbe“, erklärte der EDF-Sprecher.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Umwelt

Plug-in-Hybride verbrauchen im Alltag bis zu dreimal mehr Sprit als angegeben

Plug-in-Hybridautos gelten als klimafreundliche Brückentechnologie: elektrisch im Stadtverkehr, mit Verbrennungsmotor für längere...

Umwelt

Gericht weist „Greenwashing“-Klage gegen Gaskonzern Santos ab

Im Streit um angebliches Greenwashing hat der australische Gaskonzern Santos vor dem...

Umwelt

Europa muss sich auf 3 Grad Erderwärmung vorbereiten

Europa muss sich dringend auf eine mögliche Erderwärmung von bis zu 3...

Umwelt

Eis im Rückzug: Glockner-Gletscher steht vor kritischer Zäsur

Die Pasterze, Österreichs größter Gletscher am Fuß des Großglockners, schmilzt unaufhaltsam weiter...