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Autozölle

MIH83 (CC0), Pixabay
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Am 3. Mai 2025 traten in den USA neue Autozölle in Kraft – diesmal auf importierte Autoteile. Diese 25 %-Tarife könnten die Automobilindustrie weit stärker verändern als frühere Zölle auf komplette Fahrzeuge, da kein einziges in den USA produziertes Auto ohne ausländische Teile auskommt. Die geschätzten Mehrkosten betragen bis zu 60 Milliarden US-Dollar, was sich langfristig auch auf Verbraucherpreise und Reparaturkosten auswirken dürfte.

Ausnahmen gibt es für Bauteile aus Kanada und teilweise aus Mexiko, sofern sie dem USMCA-Handelsabkommen entsprechen. Die Regierung gewährt zudem eine temporäre Rückerstattung von bis zu 3,75 % des Fahrzeugpreises. Dennoch könnten die neuen Zölle durchschnittlich 4.000 US-Dollar pro Fahrzeug kosten.

Die Maßnahme betrifft besonders stark Zulieferungen aus Mexiko, dem größten Exporteur von Autoteilen in die USA. Fast kein Fahrzeug erfüllt die geforderten 85 % „USMCA-konformen“ Teile, was zeigt, wie tief die Industrie grenzüberschreitend in Nordamerika verflochten ist.

Fazit: Die neuen Zölle könnten die Produktionskosten drastisch erhöhen, die Lieferketten unter Druck setzen und weitreichende Folgen für die gesamte Automobilbranche und Verbraucher in den USA haben.

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