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Ausnahmezustand

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Schwerer Wintersturm bedroht weite Teile der USA

Große Teile der Vereinigten Staaten östlich der Rocky Mountains bereiten sich auf einen der heftigsten Winterstürme dieser Saison vor. Meteorologen warnen nicht nur vor massiven Schneefällen und Eisregen, sondern auch vor extremer Kälte, wie sie seit Jahren nicht mehr beobachtet wurde.

Besonders am 23. Januar herrschte in vielen Regionen, vor allem im Süden des Landes, Ausnahmezustand: Supermärkte wurden gestürmt, Häuser und Geschäfte winterfest gemacht. Nach Angaben des National Weather Service standen mehr als 175 Millionen Menschen unter offiziellen Wetterwarnungen oder -beobachtungen.

Diese Warnungen umfassen heftigen Schneefall, gefrierenden Regen, Eisbildung, Graupel sowie Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Laut Brian Hurley vom Wettervorhersagezentrum der Behörde erstreckt sich das betroffene Gebiet über weite Teile des Landes und wird mindestens bis zum 25. Januar anhalten.

Schnee, Eis und gefährliche Windkälte

Besonders hoch ist die Gefahr durch Schnee- und Eisablagerungen in großen Teilen der USA. Meteorologen rechnen flächendeckend mit 12 bis 38 Zentimetern Schnee, in höheren Lagen sogar mit über 45 Zentimetern.

Zusätzlich bereitet Eisregen große Sorgen: In mehreren Regionen könnten sich gefährliche Eisschichten bilden, die Stromleitungen beschädigen, Bäume zum Umstürzen bringen und Straßen unpassierbar machen.

Noch bedrohlicher sind die angekündigten Windchill-Werte. In der nördlichen Hälfte der USA – insbesondere im oberen Mittleren Westen und in Neuengland – könnten die gefühlten Temperaturen auf zweistellige Minusgrade unter null Celsius fallen. Diese Kälte kann innerhalb kurzer Zeit zu Erfrierungen führen.

Millionen Menschen betroffen

Die Prognosen zeigen, dass sich das Sturmgebiet über einen breiten Streifen des Landes zieht. Von den zentralen Ebenen über den Mittleren Westen bis in den Nordosten sind Millionen Menschen von erheblichen Einschränkungen betroffen.

Die Wetterdienste warnen, dass die Kombination aus Schnee, Eis und anhaltender Kälte dazu führen könnte, dass Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen länger als üblich andauern. Auch nach dem Abzug des Sturms sei nicht mit einer schnellen Entspannung zu rechnen, da die tiefen Temperaturen ein Abtauen verhindern.

Behörden rufen zur Vorsicht auf

Behörden raten dringend dazu, Reisen auf das Notwendigste zu beschränken, ausreichend Vorräte anzulegen und sich auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Obdachlose sowie Personen ohne ausreichende Heizmöglichkeiten.

Meteorologen sprechen von einem außergewöhnlich großflächigen und potenziell historischen Winterereignis, dessen Auswirkungen noch Tage spürbar sein könnten.

Fazit

Die USA stehen vor einer massiven Winterlage, die Millionen Menschen betrifft und erhebliche Risiken für Infrastruktur, Verkehr und Gesundheit birgt. Experten mahnen zur Vorsicht und betonen, dass Vorbereitung und umsichtiges Verhalten entscheidend sind, um Schäden und Verletzungen zu vermeiden.

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